Auf Reisen: 10 Jahre Jubiläumsshow Sebastian Fitzek

Wer schon mal bei einer Veranstaltung mit Sebastian Fitzek war, der weiß, dass seine Lesungen kein reines Vorlesen aus seinen Büchern ist. Vielmehr geht es um die Idee, die hinter einem Buch steht und die Grundstimmung, die in einem Buch vorherrscht.
Ich war also sehr gespannt auf seine Lesung zum Buch „Das Paket“ (zu meiner Rezension). Ein ganzer Abend mit nur einem Autor, dieses Erlebnis hatte ich zuvor noch nicht. Sonst waren immer mehrere Autoren anwesend, oder es handelte sich um eine kürzere Veranstaltung. Eines hat Sebastian Fitzek an diesem Abend mal wieder bewiesen: Er ist nicht nur ein toller Autor, sondern ein wahrer Entertainer.

Cover „Das Paket“ (Bildquelle: Droemer)

Zwischen gelesene Abschnitte reihten sich Anekdoten aus den letzten 10 Jahren. Schließlich trug die Veranstaltung den Namen Jubiläumsshow 10 Jahre Fitzek. 2006 kam sein erster Roman „Die Therapie“ heraus. Zwischenzeitlich hat sich viel getan. Diese Reise durfte das Publikum nun nochmal gemeinsam mit dem Autor durchleben. Mein Highlight war die Reaktion des Onlinehändlers mit dem großen „A“ auf den Erfolg der „Therapie“. Die britische Zentrale registrierte den Erfolg des Buches auf dem deutschen Markt in einer Email mit den Worten: Who the f… is Fitzek? 🙂 Ich denke jetzt dürften Sie es wissen.
Übrigens findet sich am Ende von „Das Paket“ eine kleine Sammlung von Anekdoten und Leserbriefen, die er auch in der Show zum Besten gegeben hat. Auch die sind sehr lesenswert und vermitteln einen Eindruck wie Sebastian Fitzek das Publikum auf der Lesung unterhalten hat.

Die klassisch gelesenen Abschnitte waren ebenso besonders, denn sie wurden musikalisch von der Elektroband Buffer Underrun begleitet, die extra für die Tour einen Soundtrack komponiert haben. Die Soundeffekte haben die Stimmung der gelesenen Szenen großartig verstärkt. Die Spannung wurde noch intensiver. Gemeinsam mit dem animierten Bühnenbild, welches auf ein riesiges aufgeschlagenes Buch projiziert wurde, entstand eine tolle Atmosphäre. Die Ängste der Hauptfigur Emma Stein wurden noch deutlicher, denn man konnte sich gut in ihre Gefühlslage hineinversetzen. Eines war sofort klar: Mit diesem Paket stimmt etwas nicht.

Wer nach der Lesung nicht sofort „Das Paket“ lesen wollte, der hat wohl die Veranstaltung verschlafen 😉 Ich habe das Buch mittlerweile mit viel Begeisterung gelesen. Nach der Lesung gab es die Möglichkeit sich sein Exemplar vom Autor signieren zu lassen. Es ist schon bemerkenswert welche Geduld Sebastian Fitzek immer wieder bei den Autogrammstunden aufbringt und bis zu letzten Fan (wir waren immerhin die Vorletzten 😉 ) noch Zeit für Smaltalk hat. Auf die Frage, ob man Autogramme schreiben trainieren kann, meinte er nein, aber zur Zeit übe er tatsächlich mehrere Stunden täglich.
Den Vorschlag auf die linke Hand umzusteigen schlug er übrigens aus, da man sonst überhaupt nichts mehr entziffern könne. (Wen interssiert’s? Hauptsache ich weiß, wer mein Buch unterschrieben hat 😉 )

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An dieser Stelle nochmal vielen Dank für den unterhaltsamen Abend.

PS: Einen Punkt möchte ich zum Schluss nicht unerwähnt lassen, auch wenn er unschön ist (dies hat allerdings überhaupt nichts mit Sebastian Fitzek selbst zu tun).
Warum können einige Besucher über zwei Stunden hinweg ihr Handy nicht in der Tasche lassen? Überall um uns herum leuchteten Displays auf. In einem ansonsten dunklen Theater ist das doch mehr als störend. Ich frage mich immer warum die Leute auf eine Live-Veranstaltung gehen und dann doch nur durch ihr Display schauen? (Deshalb habe ich auch keine Bilder gemacht, denn ich wollte die Lesung voll und ganz genießen)
Kaum zeichnete sich dann das Ende er Show ab, wurde gedrängelt und geschubst, um ja als erstes am Autogrammtisch zu sein.
Habt doch ein bisschen mehr Respekt vor der Leistung aller Beteiligten, hört und schaut während der Show aufmerksam zu und für den Schlussapplaus sollte man sich immer Zeit nehmen. So schwer ist das doch nicht, die Grundregeln des Anstands zu befolgen.

Links:
Infos zur Tour
Buffer Underrun
Verlagsgruppe Droemer Knaur

Rezension: „Das Paket“ von Sebastian Fitzek

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„Das Paket“ von Sebastian Fitzek (Bildquelle: Droemer)

„Das Einzige, was jetzt noch dringend genäht werden musste, war ihr Leben, das in mehrere Teile zerrissen war, […].  (S.249)

Inhalt: Der Postbote klingelt in einer gut behüteten Wohnsiedlung und bittet Emma Stein ein Paket für einen Nachbarn anzunehmen. Sie willigt ein, bevor sie merkt, dass sie keinen Nachbarn kennt, mit diesem Namen. Alles könnte so harmlos sein, wären da nicht Emmas traumatische Kindheitserinnerungen und ihre Begegnung mit einem Serienmörder vor einigen Monaten. Welchen Alptraum hat sie sich da nur ins Haus geholt und wie wird sie ihn wieder los?

Leseeindruck: Wieder einmal ein wirklich spannender Thriller von Sebastian Fitzek. Eine alltägliche Ausgangssituation, die wohl viele von uns schon mal erlebt haben, wird zur Grundlage für eine verstrickte Romanhandlung. Ein Paket für jemanden annehmen? Kein Problem. Doch dann beginnt das Kopfkino. Was ist in dem Paket, wer ist der unbekannte Nachbar? Genau das macht die Spannung dieses Buches aus. Emma hat eine so traumatische Vorgeschichte, dass man als Leser immer wieder den Atem anhält. Ihr passieren viele unerklärliche Dinge und nicht nur sie selbst denkt oft: Das kann doch jetzt nicht wahr sein, wieviel muss ich denn noch ertragen. Auch als Leser hatte ich oft genau dieses Gefühl.
Die Kapitel sind recht kurz, dadurch nimmt das Geschehen sehr schnell an Fahrt auf. Kaum hat man die Gedanken im Kopf sortiert, werden sie im nächsten Kapitel wieder durcheinander gewirbelt. Mehr als einmal habe ich geglaubt, ich sei dem Täter auf der Spur, doch jedes Mal wurde ich eines besseren belehrt. Es wird überhaupt viel mit den Erwartungen des Lesers (und auch Emmas) gespielt. Eingetreten sind meine aber nie, denn die Handlung ist alles andere als vorhersehbar. Trotzdem werden alle Fäden am Ende logisch verknüpft. Zwischendurch konnte ich mir nicht vorstellen, wie dieses ganze Geflecht aus Lügen und Intrigen noch aufgelöst werden soll, aber keine Sorge, es wird hervorragend aufgelöst. Allein schon für das Ende könnte ich 5 Sterne vergeben. Ich kann dazu wirklich nur eines sagen: Es ist nichts so wie es scheint. 🙂
Gut gefallen haben mir auch die Ausflüge in die Psychologie. Emma ist selbst Psychologin und versucht sich mehr oder weniger selbst zu therapieren und nimmt daher ihr Umfeld mit einem ganz besonderen Blick wahr. Als Leser folgt man diesen Betrachtungen natürlich, daher konnte ich ihre Ängste sehr gut nachvollziehen und habe mit ihr mitgelitten. Wäre „Das Paket“ ein Film, hätte ich mich wohl das eine oder andere Mal hinter meinen Sofakissen versteckt. Das ging natürlich nicht, denn ich wollte da so schnell wie möglich weiterblättern, um einen der vielen Kapitelcliffhanger aufzulösen.
Nachdem ich das Buch nun beendet habe, ist mir umso bewusster geworden, welchen Einfluss die eigene Vorstellungskraft und auf das Handeln der Figuren hat.

Lieblingsnebencharakter: Ok, jetzt wird’s kompliziert. Ich hatte so einige Kandidaten auf dem Zettel, die sich dann alle selbst ins Aus geschossen haben, denn schließlich passieren einige Dinge, mit denen ich beim besten Willen nicht gerechnet habe. Also hat es die- oder derjenige letztendlich nicht verdient, dass ich ihn oder sie hier erwähne. Würde ich euch jetzt einen oder mehrere Charaktere nennen, dann würdet ihr wissen, dass er oder sie zu den Guten gehört. Tja, und das will ich nicht, hier wird ja nicht gespoilert. Also behalte ich meinen Liebling für mich und nehme stattdessen einen Gegenstand: Das Paket 🙂 Wirklich erstaunlich welche Auswirkung ein einfaches Paket auf einen Menschen haben kann.

Fazit: Ein toller Psychothriller. Vom ersten Kapitel an fesselnd und nie vorhersehbar. Die Suche nach dem Täter und dessen Motiv bringt viele Überraschungen mit sich und entwickelt sich zu einem sehr komplexen Geflecht, das wirklich erst auf den letzten Seiten aufgedeckt wird. Für tolle Unterhaltung gibt’s von mir die volle Punktzahl. PS: Ein Extralob geht an die Herstellung im Verlag, die dafür gesorgt haben, dass die erste Auflage des Buches wirklich in einem Paket steckt.

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„Das Paket“ eingepackt als Paket 😉

Bewertung:
5 Stars

Bibliographische Angaben:
Autor: Sebastian Fitzek
Titel: Das Paket
Verlag: Droemer
ISBN: 9783426199206
Ausgabe: Hardcover (19,99 EUR)

Neue Mitbewohner im Regal

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„Der Blackthorn Code – Das Vermächtnis des Alchemisten“ von Kevin Sands (dtv):
Ein Jugendbuch in dem es um Magie, Heiltränke und geheime Codes geht. Das Cover ziert eine grüne Schlange, die mich neugierig auf die Story gemacht hat. Mal wieder ein Buch, das wegen des tollen Covers bei mir einziehen darf.

„Elanus“ von Ursula Poznanski (Loewe):
Dieses Buch habe ich mir im Urlaub zugelegt. Zu einem richtigen Urlaub gehört schließlich auch ein Mitbringsel 🙂 Ursula Poznanski gehört für mich zu den Autorinnen, deren Bücher ich blind kaufen würde. Bisher haben mir alle Bücher gefallen, die ich bisher von ihr gelesen haben. Ich denke mit Elanus wird es mir genauso gehen. Es ist wieder ein Jugendbuch, in dem die technischen Möglichkeiten von heute eine große Rolle spielen. Ich bin mal gespannt und erhoffe mir einen spannenden, temporeichen Roman.

„Als die Träume noch uns gehörten“ von Marian Izaguirre (Fischer Verlage):
Alles dreht sich um eine kleine Buchhandlung in Madrid. Allein das reicht mir schon, um auf ein Buch aufmerksam zu werden. Ich liebe einfach Bücher über Bücher. Dieses Buch ist meine aktuelle Lektüre und bisher kann ich sagen, dass es mir gefällt. Mehr dazu könnt ihr im Blogbeitrag lesen.

„Federflüstern“ von Holly-Jane Rahlens (Rowohlt):
Der zweite Band nach „Blätterrauschen“ bei dem sich alles um Zeitreisen dreht. In diesem Abenteuer landen die Kids im Berlin der 1890er Jahre. Mir hat das Kinderbuch sehr gut gefallen. Hier gehts zur Rezension. Ein Dank geht an Lovelybooks, den Verlag und die Autorin, dass ich im letzten Monat an einer sehr netten Leserunde teilnehmen durfte.

„Harry Potter und das verwunschene Kind“ von J.K. Rowling, Jack Thorne und John Tiffany (Carlsen):
Zu diesem Buch muss ich wohl nicht viel sagen. Harry Potter begleitet mich nun schon so viele Jahre, da war ich auf die Umsetzung des Theaterstücks gespannt. Für mich war es eine tolle Reise zurück nach Hogwarts mit einem Wiedersehen vieler liebenswerter Figuren. Allein schon deswegen hat sich das Lesen gelohnt (Und die viel zu kurze Nacht 🙂 ) Ein anderer aber trotzdem gelungener Band 8 der Harry-Potter-Reihe.

„Das Tesla-Beben“ von Andy Deemer (Aladin):
Der zweite Band der Stormglass-Reihe. Es geht um jugendliche Geheimagenten, die es mit ziemlich üblen Gangstern zu tun bekommen. Ein Jugendbuch im Stile James Bonds. Mal sehen, ob der dieser Band mit dem ersten mithalten kann. Dank vorablesen darf dieses Buch absofort in meinem Bücherregal wohnen.

„Dunkelsprung“ von Leonie Swann (Goldmann):
Die Story ist sehr skurril. Es geht um einen Flohzirkus in London, noch dazu kommt eine verwunschene Villa und eine geheimnisvoll Meerjungfrau vor. Nach den Schafskrimis „Glennkill“ und „Garou“ bin ich auf den Flohroman sehr gespannt. Ich erhoffe mir eine Portion Spannung und Humor.

Rezension: „Meine geniale Freundin“ von Elena Ferrante

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„Meine geniale Freundin“ von Elena Ferrante (Bildquelle: Suhrkamp)

„Ich befürchtete, dass sie etwas Schönes oder Schlimmes erlebte ohne dass ich dabei war. Es war eine alte Angst, eine Angst die mich nie verlassen hatte, die Angst, mein Leben könnte an Intensität und Gewicht verlieren, wenn ich Teile ihres Lebens verpasste.“ (S. 265)

Inhalt: „Meine geniale Freundin“ erzählt die Geschichte der Freundinnen Elena und Lila. Dabei ist Elena die Erzählerin. Die Mädchen wachsen im Arbeiterviertel Rione Neapels auf. Ein Milieu, in dem es sehr rauh zugeht, bestimmt den Alltag der Mädchen, deren Freundschaft alles andere als gewöhnlich ist.
Im ersten Band der neapolitanischen Reihe erfährt man wie die Freundschaft entstanden ist und welche Ereignisse Elena und Lila in ihrer Kindheit und Jugend geprägt haben.

Leseeindruck: Ich gebe zu, mich hat der Hype ums Buch sehr fasziniert. Keiner wusste wer hinter dem Pseudonym Elena Ferrante steckte. Überall ist man über das Buch gestolpert und die Leute redeten darüber. Ich wollte also auch wissen was an diesem Buch so besonders ist. Meine Erwartung an die Story und deren Faszination war also recht hoch.
Weder das Personenregister noch der rauhe Stil konnten mich also abhalten. Ich habe das Buch komplett gelesen. Allerdings habe ich recht lange dafür gebraucht, da ich es immer wieder zur Seite gelegt habe beziehungsweise legen musste.
Der Funke wollte einfach nicht überspringen. Es mag ja sein, dass es im Neapel der 1950/60er so derb zugegangen ist. Mir war das jedoch eine Spur zu heftig. Flüche und Gewalt sind an der Tagesordnung egal ob bei jung oder alt. Ich konnte mein Herz einfach für keinen der Charaktere erwärmen. Genauso ging es mir mit der Freundschaft der beiden Mädchen. Sie ist geprägt von Neid, Mißgunst und dem ständigen Wettbewerb der beiden untereinander. Sei es in schulischen, sozialen oder körperlichen Belangen. Dieses Verhalten hat mich sehr irritiert, denn das macht für mich keine Freundschaft aus.
Elena beschreibt die Ereignisse ihrer gemeinsamen Kindheit rückblickend als erwachsene Frau, vielleicht kommt daher auch der abgeklärte Tonfall. Zwischenzeitlich hatte ich tatsächlich vergessen, dass die beiden noch Kinder sind. So viel Rivalität und Abgeklärtheit erwarte ich nicht bei Kindern.

Als Milieustudie Neapels taugt die Geschichte weit besser. Der Leser verfolgt die Entwicklung zahlreicher Charaktere über mehrere Jahre hinweg. Freundschaften und Rivalitäten entstehen und vergehen wieder. Jeder steht zu jedem in irgendeiner Beziehung, deshalb wirken sich Entscheidungen eines Einzelnen auch immer gleich auf mehrere andere aus. Diese Dynamik hat mir schon gut gefallen, auch wenn ich zugeben muss, dass ich Elenas Entwicklung dabei deutlich interessanter fand als Lilas.

Die Faszination, die von Lila ausgeht ist bei mir nicht angekommen, vielmehr mochte ich sie mit jeder Seite weniger, was es natürlich schwer gemacht hat, überhaupt mit der Story warm zu werden.

Lieblingsnebencharakter: Ich habe tatsächlich keinen. Gerade in diesem Buch gibt es eine Unmenge an Charakteren und doch ist mir keiner dauerhaft in Erinnerung geblieben. Nicht die einzelnen Charaktere sind haften geblieben, sondern ein Gesamtbild des Rione in Neapel. Nicht der Einzelne zählt, sondern alle gemeinsam stellen die Gesellschaft dar.

Fazit: Eher eine Milieustudie Neapels als die Geschichte einer Freundschaft. Betrachte ich nur diesen ersten Band ist mir bis jetzt nicht klar, weshalb Lilas und Elenas Freundschaft so besonders ist. Wer irgendwann mal alle Bände gelesen hat, der wird vielleicht auch erkennen welche Auswirkungen der Beginn der Freundschaft auf das weitere Leben der Mädchen  haben wird.
Ich habe leider bis zum Schluss keinen richtigen Zugang zu den Figuren und deren Geschichte gefunden. Schade, denn ich war bereit mich auf die Story einzulassen. Aber vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach zu hoch. Das Ende deutet immerhin auf einen konfliktreichen Fortgang der Geschichte hin. 3 Sterne vergebe ich für ein Buch, das nicht meinen Nerv getroffen hat, mir aber trotzdem noch im Kopf rumgeistert, weil es so anders ist und damit für eine Menge Gesprächsstoff sorgt.

Bewertung:

3 Stars

Bibliographische Angaben:
Autorin: Elena Ferrante (Übersetzung: Karin Krieger)
Titel: „Meine geniale Freundin“ (Neapolitanische Saga, Bd. 1)
Verlag: Suhrkamp
ISBN: 9783518425534
Ausgabe: Hardcover (22,- EUR)

Der Lovelybooks Leserpreis 2016

Auch dieses Jahr ruft Lovelybooks wieder Leser dazu auf ihre Lieblingsbücher auszuzeichnen. Ihr könnt dabei die Jury sein. In insgesamt 14 Kategorien wird der Leserpreis in diesem Jahr vergeben. Während der Nominierungsphase (31.10 – 10.11.2016) wurden pro Kategorie 35 ermittelt, unter denen ihr jetzt eure Stimmen verteilen könnt.  Noch bis zum 22. November könnt ihr pro Kategorie bis zu drei Bücher wählen, denen ihr eure Stimme gebt. So wird ermittelt, welche Bücher den Goldenen, Silbernen und Bronzenen Leserpreis 2015 erhalten.

Ich finde es toll, dass man auch als Leser die Möglichkeit bekommt, für einen Preis abzustimmen. Verkaufszahlen sind schließlich nicht alles und auch die eine oder andere Juryentscheidung lässt mich manchmal fragend zurück. Aber jetzt liegt es an uns Lesern zu entscheiden.

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An diese Bücher habe ich meine Stimmen vergeben

In diesem Jahr habe ich die Nominierungsphase irgendwie verschlafen, meine Stimme(n) gebe ich aber jetzt in jedem Fall ab, denn auf diesem Weg kann man gut seine Wertschätzung für ein Buch oder einen Autor zum Ausdruck bringen.

Vorab noch eine kurze Erklärung zu meiner Stimmvergabe. Ich habe lediglich Büchern eine Stimme gegeben, die ich auch gelesen habe, denn nur so kann ich mir auch ein Urteil erlauben und meine Stimme guten Gewissens abgeben. So kommt es aber auch, dass ich in einigen Kategorien keine Stimme abgegeben habe.

Mit einem Klick auf die Grafik kommt ihr zur Abstimmung

Roman:
„Romeo & Romy“ von Andreas Izquierdo

Krimi:
„Das Paket“ von Sebastian Fitzek

Jugendbuch:
„Elanus“ von Ursula Poznanski
„Harry Potter und das verwunschene Kind“ von Joanne K. Rowling

Kinderbuch:
„Der Blackthorn-Code – Das Vermächtnis des Alchemisten“ von Kevin Sands

Historischer Roman:
„Die Schwester des Tänzers“ von Eva Stachniak
„Der Turm der Welt“ von Benjamin Monferat

Bester Buchtitel:
„So wüst und so schön sah ich noch keinen Tag“ von Elizabeth LaBan
„Das Paket“ von Sebastian Fitzek

Bestes Buchcover:
„Das Paket“ von Sebastian Fitzek
„Harry Potter und das verwunschene Kind“ von Joanne K. Rowling

Die weiteren Kategorien sind:

Hörbuch
Humor
Liebesroman
E-book only
Fantasy Science Fiction
Sachbuch und Ratgeber
Erotik

Auch in diesem Jahr habe ich während des Stöberns wieder Bücher entdeckt, die ich unbedingt noch lesen will. Da fällt einem mal wieder auf, wie viele tolle Bücher im Jahr so auf den Markt kommen. 🙂  Wenn ihr jetzt auch eure Stimmen abgeben wollt, erfahrt ihr auf der Seite zum Leserpreis 2016 mehr dazu.

Mit einem Klick auf die Grafik kommt ihr zur Abstimmung

Welche Bücher waren in diesem Jahr eure Favoriten? Lasst mir gern einen Kommentar da, für welche Bücher ihr abgestimmt habt.

Gemeinsam lesen: „Elanus“ von Ursula Poznanski

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese im Moment „Elanus“ von Ursula Poznanski (Loewe) und bin auf Seite 132.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

“ ‚Gab es in letzter Zeit eigentlich noch andere merkwürdige Vorfälle?‘ „

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Die Bücher von Ursula Poznanksi stehen in meinen Augen für Spannung und tolle Unterhaltung. Es stand also von Beginn an fest, dass ich mir auch ihr neustes Jugendbuch zulegen werde. In „Elanus“ erkundet Jona seine Umgebung mit Hilfe einer selbstgebauten High-Tec Drohne. Dabei macht er allerdings Entdeckungen, die kein Spaß sind, sondern ihn in eine verzwickte Lage bringen, die vielleicht sogar gefährlich für ihn werden könnte.

Ok, Jona ist bis jetzt nicht besonders sympathisch und trotzdem ist er eine tolle Hauptfigur. Sein Charakter ist facettenreich, somit bieten sich noch viele Möglichkeiten für die folgende Handlung. Schon jetzt merkt man, dass hinter der unsympathischen Schicht ein netter Kerl stecken könnte, der sich nur hinter seiner Arroganz versteckt. Ich freue mich, diese Entwicklung miterleben zu dürfen. Außerdem scheinen noch eine ganze Reihe Geheimnisse an seiner Uni im Umlauf zu sein. Ich bin gespannt wie diese komplexe Story aufgelöst wird.

4. Welches der Bücher, die du in der Schule lesen musstest, mochtest du am liebsten? Und welches hast du am meisten gehasst?

Mein absolutes Lieblingsbuch aus Schulzeiten war „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink (erstmals erschienen 1995). Der junge Michael Berg beginnt eine Beziehung mit der deutlich älteren Hanna. Im laufe der Erzählung gibt es Rückblicke bis in die 1930/40er Jahre, wobei der Holocaust ein zentrales Thema ist. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht sagen, denn wer das Buch noch lesen möchte, sollte möglichst unvoreingenommen an das Buch herangehen. Die Entwicklung der Figuren und die zwei verschiedenen Zeitebenen der Geschichte haben mit unheimlich fasziniert. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Noch dazu hat mich die entscheidende Enthüllung im Buch wirklich sprachlos zurückgelassen. Ich mag es bis heute und empfehle es immer noch gern. (Obwohl das kaum noch nötig ist, denn viele kennen es mittlerweile)

Ein Buch, durch das ich mich wirklich quälen musste war Effi Briest von Theodor Fontane. Ich kann es eigentlich nur mit einem Wort zusammenfassen: langweilig. Effi heiratet den fast doppelt so alten Instetten und wird in der Ehe nicht glücklich, daraufhin gibt sie sich einer Affäre hin, die noch Jahre später ihren gesellschaftlich Stand ruiniert.  Nachdem ich das Buch mehrere Jahre später (aus anderen Gründen) nochmal lesen musste, fand ich es zwar weniger schlimm und habe viele gesellschaftliche Zusammenhänge besser verstanden, es spricht allerdings nicht gerade für ein Buch, wenn man es mehrmals lesen muss, damit man den Grundgedanken der Geschichte versteht 😉 Wirklich mitreißend war es auch beim zweiten Mal nicht. Ich kann also mit ruhigem Gewissen sagen, dass ich dieses Buch nicht mag, denn ich hab ihm immerhin eine zweite Chance gegeben, die es nicht besser gemacht hat. Vielleicht war ich aber einfach auch zu jung. Eine dritte Chance bekommt Effi allerdings deswegen nicht.

Wer mehr erfahren will: Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher.

Lasst mir gern einen Kommentar da, was ihr gerade so lest.

Auf Reisen: Frankfurter Buchmesse 2016

Am letzten Wochenende war auch ich auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs. Es gab viel zu viel zu sehen, als dass ich hier alles erwähnen könnte. Unzählige Beiträge geistern nun schon durchs Netz jetzt soll sich mein Beitrag dazu gesellen 🙂

Blick auf die Freifläche der Frankfurter Buchmesse

Am Samstag stand eine Lesung im Lesezelt an. Holly-Jane Rahlens hat aus „Federflüstern“ (Rowohlt) gelesen. (Hier zum ausführlichen Bericht)

Oliver Scherz während der Lesung

Da wir schon frühzeit da waren, haben wir auch noch einen Großteil der vorherigen Lesung von Oliver Scherz aus „Wenn der geheime Park erwacht, nehm auch vor Schabalu in Acht“ (Thienemann Verlag) mitbekommen. Es war sehr unterhaltsam, denn mit Hilfe seiner Gitarre kam richtiges Westernfeeling auf, ganz wie in der Geschichte. Dabei erleben Mo und seine Geschwister eine Reihe Abenteuer in einem verlassenen Vergnügungspark, der plötzlich gar nicht mehr so verlassen ist. Eine wirklich schöne Kindergeschichte, bei denen sich auch die Eltern nicht langweilen.

Die Veranstaltung mit Sebastian Fitzek war doch tatsächlich so überfüllt, dass es mir nicht gelungen ist auch nur ein Foto zu machen. Na Hauptsache ich war dabei 😉

Anschließend ging es zu einer Veranstaltung mit Sebastian Fitzek. In dieser Woche ist sein neues Buch „Das Paket“ (Knaur) erschienen, natürlich drehte sich dann im Gespräch vieles um sein neues Buch. Er versteht es wirklich gut, den Leser neugierig auf sein Buch zu machen, ohne daraus vorzulesen. Sehr interessant, woraus er als Autor seine Ideen nimmt. Jede noch so kleine alltägliche Situation hat das Potential in einem seiner Roamane zu enden. So auch bei der Idee zu „Das Paket“: Was könnte passieren, wenn man für einen Nachbarn ein Paket annimmt, diesen aber überhaupt nicht kennt, obwohl man doch sonst jeden in der Straße kennt? Diese Idee finde ich grandios, denn schließlich hat jeder schon mal ein Paket für einen Nachbarn angenommen. Ich bin mal gespannt, wie die Story im Buch umgesetzt ist. Noch dazu taucht eine eigenartige Botschaft auf dem Badezimmerspiegel im Hotel auf und die Vergangenheit der Hauptfigur will auch noch aufgearbeitet werden. Das klingt nach toller Unterhaltung. „Das Paket“ steht definitv ganz weit oben auf meiner Wunschliste.

Übrigens hat Sebastian Fitzek auch eine tolle Einstellung zur Frage: Was studiere oder arbeite ich nach der Schule. Er meinte, man solle viele Erfahrungen sammeln und es ist auch kein Beinbruch, wenn man sich nochmal umorientiert. Das Berufsleben müsse nicht immer geradlinig verlaufen, um zum Ziel zu führen. Sehr schöne Worte wie ich finde 🙂

Am Sonntag habe ich den Tag genutzt, um einfach mal so durch die Hallen zu. Hier kommt eine kleine Auswahl an Impressionen:

Tolle Kinderbücher beim Magellan Verlag

Auch bei Carlsen gab es viel zusehen. Unter anderem auch das süße Faultier Lucky 😚

„Das Haus der vergessenen Bücher“ ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Toll, dass es die Vorgeschichte jetzt auch im Taschenbuch gibt. Gesehen bei Hoffmann und Campe

 

Beim Fabulus Verlag bin ich auf „Ormog“ von Thomas Engel gestoßen. Mir ist das Buch schon auf einigen anderen Blogs begegnet, daher war meine Neugierde geweckt. Dank der lieben Mitarbeiter am Stand und einem kurzen Plausch mit dem Autor durfte ich das Buch mitnehmen. Ich werde hier berichten, wie dieser Fantasyroman bei mir abgeschnitten hat. Da bin ich selbst mal gespannt.

Der Carlsen Verlag hat ein riesiges Harry Potter Buch mitgebracht. Wenn ich „Harry Potter und das verwunschene Kind“ nicht schon gelesen hätte, wäre ich nicht mehr von dem Stand losgekommen.

Der Suhrkamp Verlag war auch sehr einladend

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Büchereule von Ullstein

Bei Heel gab es das Kochbuch für alle Nutella-Junkies 🙂

Alle meine Buchmesse-Schätze

Es war mal wieder wunderschön (anstrengend) auf der Messe. Eine Menge Bücher haben den Weg auf meinen Wunschzettel bekommen und einige durften auch gleich mit nach Hause und warten jetzt auf ein Platz im Regal. (Mehr dazu die nächsten Tage) Jetzt erhole ich mich mit einem guten Buch auf dem Sofa und freue mich umso mehr auf Leipzig 🙂

Wer von euch war auch in Frankfurt? Und was war euer Highlight?

 

Lesung: „Federflüstern“ von Holly-Jane Rahlens

Letzte Woche stand wieder die Frankfurter Buchmesse auf dem Plan. Dieses Jahr habe ich mir nicht so viel vorgenommen, da die Hallen so groß, voll und interessant sind, wollte ich genügend Zeit zum Schlendern haben. Eine Lesung habe ich mir allerdings dick im Kalender markiert: Holly-Jane Rahlens‘ Lesung zu „Federflüstern“.

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Während der Lesung (Ein Dank für das Bild geht an Julia 😉 )

Im Oktober gab es bei lovelybooks eine Leserunde zu diesem Zeitreiseabenteuer, welche von der Autorin begleitet wurde. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht an der Leserunde teilzunehmen, denn Holly-Jane hat sich viel Zeit für alle Leser genommen und alle Fragen geduldig beantwortet. Auch wenn ich schon vorher ein Fan der Zeitreisereihe war, hat mich die Leserunde nun endgültig gepackt. Ich freue mich schon unheimlich auf den nächsten Band, denn die Charaktere sind witzig, klug und liebenswert. (Hier gehts zu den Rezensionen zu „Blätterrauschen“ und „Federflüstern„)

In Frankfurt war die Lesung mit Holly-Jane Rahlens also ein schöner Pflichttermin 🙂 Die Lesung fand im gemütlichen Lesezelt statt. In nur 30 Minuten ist es natürlich schwer Charaktere und Grundzüge der Handlung zu erklären ohne zu viel zu verraten. Für meine Begriffe ist das der Autorin aber gut gelungen,  besonders der Humor der Kids um Oliver, Rosa und Iris kam gut rüber. Und natürlich bekam auch Mark Twain, einer der wichtigen Charaktere im Buch, seinen Auftritt. Ich kann mich nur wiederholen: Die Reihe ist toll, egal ob jung oder alt, jeder findet einen Charakter, mit dem er sich identifizieren kann.

Nach der Lesung hatte man noch die Möglichkeit, sich sein Buch signieren zu lassen. Die Chance habe ich natürlich genutzt und hatte so noch die Möglichkeit Holly-Jane Rahlens persönlich für die tolle Leserunde zu danken.

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Mein signierten Exemplare von „Blätterrauschen“ und „Federflüstern“

Infos zur Reihe:

Band 1: Blätterrauschen (ab 11)
Band 2: Federflüstern (ab 11)
außerhalb der Reihe: Everlasting (All-Age)
Verlag: Rowohlt

Gemeinsam Lesen: „Das Tesla-Beben“ von Andy Deemer

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese „Das Tesla-Beben“ von Andy Deemer (Aladin) und bin auf Seite 196.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Jack versuchte noch einmal aufzustehen und spürte die Augen aller auf sich, als er sein Bein praktisch so gut wie gar nicht belastete und … bei dem Schmerz nach Luft schnappte und zurückfiel.“ (S. 196)

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

„Das Tesla-Beben“ ist nach „Angriff der Killerbienen“ der zweite Teil der Stormglass-Reihe. Stormglass ist eine Art Geheimdienst, bei dem Jugendliche als Agenten rekrutiert werden. Die Reihe ist für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre konzipiert. Ein temporeicher Krimi, der mehr auf Cleverness baut, als auf Gewalt, was für ein Kinderbuch sehr wichtig und gut ist. Gerade Jungs werden gefallen an der Geschichte finden, denn in der Stormglass-Reihe spielen Naturwissenschaften und Technik eine große Rolle. Bisher gefällt mir die Story sehr gut. Jake, Lizzie und Filby müssen einen Fall lösen, der sie rund um den Globus führt. Mal wieder ist der Fall sehr komplex und die jungen Leser sollten aufmerksam lesen, damit man alles mitbekommt. Ich selbst habe so einiges über Nikola Tesla gelernt und bin mal gespannt, wie die Kids den Fall lösen werden.

4. Bist du ein Mängelexemplar-Jäger?

Früher konnte ich an keinem Mängelexemplarstapel vorbei, ohne darin zu wühlen und etwas zu kaufen. Das waren dann in der Hauptsache Spontankäufe. Seit ich allerdings selbst im Buchhandel arbeite, schaue ich genauer hin, welches Buch bei mir einziehen darf. Da  bin ich doch etwas anspruchsvoller geworden 🙂 Ich kaufe mittlerweile (fast) nur noch neue Bücher und auch die Zahl meiner Hardcover ist deutlich gestiegen. Ich mag einfach nicht mehr warten, bis die Bücher vielleicht mal verramscht werden oder im Taschenbuch erscheinen.

Wer mehr erfahren will: Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher.

Lasst mir gern einen Kommentar da, was ihr gerade so lest.

Gemeinsam lesen: „Als die Träume noch uns gehörten“ von Marian Izaguirre

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese „Als die Träume noch uns gehörten“ (Fischer) von Marian Izaguirre und bin auf Seite 52.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Madrid, Oktober 1951
Ich bin froh und beschwingt.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Der Klappentext hat mich neugierig auf das Buch gemacht, denn es geht um eine „fast vergessene Buchhandlung in der Altstadt von Madrid“. Da musste ich die Geschichte einfach lesen, denn ich liebe Bücher, die in und um Buchhandlungen herum spielen.
Bisher gefällt mir die Geschichte sehr gut, auch wenn ich natürlich noch nicht so recht weiß worauf alles hinausläuft. Eine Engländerin streift durch die Straßen von Madrid und entdeckt dabei eine kleine Buchhandlung, in der ein eigenartiges Buch ausgestellt ist. Dieses Buch ist nun auch Teil der Geschichte, denn es gibt einen Wechsel zwischen der Geschichte der 1950er Jahre in Madrid und der Handlung des ausgestellten Buches. Darin geht es um die kleine Rosa. Sie lebt in der Normandie und kennt ihr leiblichen Eltern bisher nicht. Es ist also alles noch sehr verworren. Wahrscheinlich werden beide Ebenen innerhalb der Geschichte miteinander verwoben. Diese Idee gefällt mir sehr, denn ich mag Geschichten, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen. Mal sehen, wie sich alles noch entwickeln wird. Es ist ein richtiger Schmöker mit vielen Geheimnissen, die aufgedeckt werden wollen und einer mit Problemen belasteten Vergangenheit.

4. Liest du lieber alleine oder in Gesellschaft?

Ich lese lieber alleine. Außer vielleicht im Urlaub, wenn alle anderen auch faulenzen, dann lese ich auch mal in Gesellschaft. Die meiste Zeit lese ich aber für mich, gemütlich auf dem Sofa.

Wer mehr erfahren will: Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher.

Lasst mir gern einen Kommentar da, was ihr gerade so lest.