Rezension: „Die Achse meiner Welt“ von Dani Atkins

„Die Achse meiner Welt“ von Dani Atkins (Bildquelle: Knaur TB)

“ ‚Nun ja, ich dachte am Abend des Unfalls sei irgendetwas passiert. Etwas, das mit der Zeit zusammenhing. Es kam mir vor, als sei die Realität…‘ Ich zögerte. Nun, da ich es laut aussprechen wollte, kam es mir wirklich albern vor. ‚Als sei die Realität irgendwie entzweigebrochen.‘ “ (S. 186)

Inhalt: Die Clique um Rachel (bestehend aus ihrem Freund Matt, ihrem besten Kumpel Jimmy und ihrer besten Freundin Sarah) hat etwas zu feiern. Sie haben die Schule hinter sich gelassen und stehen kurz davor ihr Studium zu beginnen. Ein letztes Mal wollen sie alle zusammen den Abend verbringen, bevor ihr neues Leben beginnt. Doch dann passiert ein schrecklicher Unfall, der alles für immer verändern wird und Rachels Leben in einen Alptraum verändert. Man könnte jetzt denken, dass dies an Schicksalsschlägen ausreicht, aber dem ist nicht so. 5 Jahre später erwacht Rachel in einem neuen Leben, das nun allen Schrecken verloren hat. Es ist regelrecht perfekt. Wie kann das sein?

Leseeindruck: Man kommt sofort rein in die Geschichte. Rachels Verzweiflung nach dem Unfall ist sehr gut zu spüren. Genauso wie ihre Verzweiflung, als sie in einem für sie fremden Leben erwacht. Eines kann ich verraten, ohne zu spoilern: Wir haben es nicht mit einem übernatürlichen oder magischen Phänomen zu tun. Das macht die Sache aber noch interessanter. Ich habe mich immer wieder dabei erwischt, wie ich dachte: Wie kann das denn jetzt sein? Dies war auch der Aspekt, der mich an dem Buch am meisten gefesselt hat. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Rachel ausgeht, Seite um Seite wird man neugieriger.
Auf der anderen Seite ist es eine unglaublich schöne Liebesgeschichte. Klar, man merkt von der ersten Seite an, in welche Richtung sich die Dreiecksbeziehung zwischen Rachel, Matt und Jimmy entwickeln wird, aber der Weg dorthin ist gepflastert mit vielen unvorhegesehenen Wendungen. Die Geschichte spielt im Dezember, eine passende Zeit wie ich finde, die Kälte und Dunkelheit tragen gerade zu Beginn der Geschichte viel zur Stimmung bei. Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch nochmal eine andere Wirkung auf einen hat, wenn man es selbst in der dunklen Jahreszeit liest.

Lieblingsnebencharakter: Mir hat Rachels Vater Tony sehr gut gefallen. Ganz besonders, da er in beiden Leben eine wichtige Rolle spielt. Es war schön zu sehen, dass er ihr Fels in der Brandung ist. Die beiden haben eine ganz besondere Vater-Tochter-Beziehung, die mich wahnsinnig gerührt hat.

Fazit: In erster Linie eine tolle Liebesgeschichte, die uns lehrt, den Augenblick zu schätzen. Eine leichte Lektüre, die einen in seinen Bann zieht. Mir hat die Geschichte gut gefallen und bis jetzt habe ich auch noch nichts vergleichbares gelesen. Einen Stern Abzug gibts für die Charakterentwicklung, die nicht viel Überraschendes bot. Tja und das Ende hat es auch in sich. Da muss jeder selbst entscheiden, wie er das findet. Grausam schön trifft es vielleicht am besten. Mich hat es im wahrsten Sinne des Wortes mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück gelassen.

Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid und auch gern herausfinden wollt, was sich hinter Rachels zwei Welten verbirgt, der sollte die nächsten Tage mal wieder auf dem Blog vorbei schauen, denn ich habe eine Überraschung für eucht. Bleibt gespannt.

Bewertung
4 Stars

Bibliographische Angaben:
Autor: Dani Atkins (Übersetzung: Birgit Moosmüller)
Titel: Die Achse meiner Welt
Verlag: Knaur TB
ISBN: 9783426515396
Ausgabe: Taschenbuch (9,99€)

3 Gedanken zu „Rezension: „Die Achse meiner Welt“ von Dani Atkins

    1. Madame Klappentext Beitragsautor

      Liebe Claudia,
      „Die Achse meiner Welt“ wäre wirklich was für den Urlaub. Ich glaube nur leider, dass meine Überraschung in den nächsten Tagen zu spät für deinen Urlaub kommt. Schau aber in jedem Fall die nächsten Tage nochmal vorbei 🙂
      LG

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