Neue Mitbewohner im Regal aus Frankfurt

Der Besuch auf der Frankfurter Buchmesse war in vielerlei Hinsicht ein Erfolg, neben den zahlreichen Eindrücken, die ich sammeln konnte, durfte ich auch einige Bücher mit nach Hause nehmen. Auf das eine oder andere Buch hatte ich schon ein Auge geworfen, ansonsten sind einige Überraschungen zu mir gelangt. Bei meinen Lesegewohnheiten schaue ich ja gern mal über den Tellerrand hinaus, daher bin ich mal gespannt, was mich erwartet.

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Mr. Lamb von Bonnie Nazam (dtv): Eine gefakte Entführung eines jungen Mädchen, die den Leser auf eine Reise durch die Rocky Mountains mitnimmt. Die Hauptfiguren sind die junge Tommie und der einsame Mr. Lamb.

Die Lüge von Uwe Kolbe (Fischer): Eine Geschichte, die zu DDR-Zeiten spielt. Vater und Sohn stehen im Mittelpunkt. Natürlich spielt auch Zensur und der Überwachungsstaat eine Rolle. Ich denke dieses Buch ist nichts für zwischendurch. Mal sehen, wie lange es ungelesen in meinem Regal stehen wird.

Feuermann von Torkil Damhaug (Knaur): Ein Thriller, auf den ich schon lange ein Auge geworfen habe. Es geht um einen verrücken Pyromanen, der in Oslo sein Unwesen treibt. Skandinavische Krimis haben ja generell einen guten Ruf und dieser hier hat den Riverton Prisen den wichtigsten norwegischen Krimipreis erhalten. Es verspricht also gute UNterhaltung zu werden.

Die Seltsamen von Stefan Bachmann (diogenes): Ein Fantasy-Steampunkroman, der Anfang 2014 erschienen ist und auch Band 2 (Die Wedernoch) lässt nicht mehr lange auf sich warten. Dabei erleben wir das Abenteuer eines kleinen Jungen, der seine Schwester retten will. Ich freue mich sehr, dass dieses Buch jetzt in mein Regal einziehen wird, denn es klingt toll, mit allerlei Fabelwesen.

Die Listensammlerin von Lena Gorelik (dtv): Sofia findet eine Schatulle, in der ihre Großmutter eine Menge verschiedener Listen aufbewahrt. Jetzt frage ich mich doch: Was für Listen? Verbrigt sich dahinter mehr als ein Spleen? Vielleicht sogar ein Familiengeheimnis? Diese Ausgangssituation ist ganz nach meinem Geschmack.

Valerie kocht von Maria Goodin (dtv): Valerie hat ihrer Tochter Nell nicht viel über ihre Kindheit erzählt, damit kommt Nell nur schwer klar. Also forscht sie selbst über ihre Vergangenheit. Die Wahrheit hat dann so gar nichts mit Valeries märchenhaften Geschichten zu tun. Dieses Buch ist schon von 2013 und ich habe bis jetzt noch nichts über Buch oder Autorn gehört. Die Geschichte gefällt mir allerdings recht gut, ein paar Stunden gute Unterhaltung werdens schon werden.

Wassermanns Zorn von Andreas Winkelmann (Wunderlich – Rowohlt): Ein Thriller rund um einen Prostituiertenmord. Ich habe schon einiges Positives über diesen Thriller gelesen, daher freue ich mich, dass das Buch nun bei mir einzieht. Es wäre auch mein erster Roman von Andreas Winkelmann. Ich bin gespannt.

Börsentöpfchen von Alida Leimbach (Gmeiner): Ein Osnabrücker Regionalkrimi der in Mafiakreise nach Frankfurt/Main führt. Bisher habe ich mich erfolgreich gegen den Boom von Regionalkrimis gewehrt, da ich nicht so viel damit anfangen kann. Dieses Buch hat nun auf der Messe den Weg zu mir gefunden. Also will ich dem Genre doch mal eine Chance geben.

The King – Der schwarze König von Mark Menozzi (Baumhaus – Bastei Lübbe): Ein Jugendfantasy-Roman ist für meinen Geschmack immer gut. Noch dazu sieht dieser sehr düster aus. Der Seitenschnitt ist Schwarz und auf der Vorsatzseite findet sich eine mystische Karte des Schauplatzes Valdar. Es scheint mir eine sehr verworrene Geschichte sein, naja ich werde es euch wissen lassen.

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Zwei tolle Bücher durften schon vor der Buchmesse in mein Regal einziehen:

Das Haus der vergessenen Bücher von Christopher Morley (Atlantik): Dieses Buch habe ich bereits gelesen und in den nächsten Tagen werde ich auch die Rezension dazu schreiben. Eines kann ich schon vorab sagen: Ich liebe dieses Buch. Es handelt von einem kleinen Antiquariat in New York 1918 und einem kuriosen Kriminalfall. Dabei finden sich eine Menge toller Zitate, die jeder mögen wird, der etwas für Bücher übrig hat.

Drei auf Reisen von David Nicholls (Kein und Aber): Endlich ein neues Buch vom „Zwei an einem Tag“-Autor. Nach zwanzig Jahren Ehe möchte sich Connie von ihrem Ehemann trennen, doch vor der Trennung steht noch eine lang geplante Reise mit dem Sohn und Mann an. Connies Ehemann versucht den Roadtrip durch Europa zu nutzen, um die Ehe zu retten. Ich bin wirklich gespannt, was mich bei der Konstellation erwartet. Auf jeden Fall liegt das Buch sehr weit oben auf meinem „Unbedingt lesen“-Stapel.

Dieses Mal sind wirklich viele Bücher dabei, die ich nicht auf dem Radar hatte, daher nehme ich gerne eure Ratschläge entgegen: Kennt ihr das eine oder andere Buch? Welches hat euer Interesse geweckt?

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