Archiv der Kategorie: Frankfurter Buchmesse 2014

Ursula Poznanski und Jennifer Benkau lesen auf der Frankfurter Buchmesse 2014

Auf der Frankfurter Buchmesse 2014 habe ich die Möglichkeit genutzt auf Lesungen zu gehen, da es leider abseits der Buchmessen nur sehr wenige Lesungen bei uns gibt. Beide Veranstaltungen, die ich mir ausgeguckt habe, fanden am Loewe-Stand statt. Ein sehr ungewöhnlicher Ort, da die Lesungen über dem eigentlichen Stand in der zweiten Etage stattgefunden haben. Wie sich herausstellte, war es gut rechtzeitig vor Ort zu sein, da „nur“ etwa 70 Personen nach oben gelassen werden konnten. Das Anstellen hat sich jedoch gelohnt, denn es bot sich ein toller Blick über die Messe.  Hier ein paar Impressionen vom „Dach“ des Loewe-Stands:

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Am Samstag fand die Lesung von Ursula Poznanski zum dritten Band (Die Vernichteten) der Eleria-Reihe aus dem Loewe Verlag statt . Von vielen Seiten habe ich jetzt schon gehört, wie toll die Reihe sein soll. (Ich selbst kenne bis jetzt nur Erebos von der Autorin). Da ich Band 1 (Die Verratenen) und 2 (Die Verschworenen) noch nicht gelesen habe, bin ich sehr froh, dass wir nicht gespoilert wurden. 🙂 Trotz meiner Wissenslücke konnte ich dank der kurzen Einführung gut folgen und verstehe nun auch die Begeisterung für die Reihe. Die Trilogie steht jetzt sehr weit oben auf meinem Wunschzettel, denn ich finde die dystopische Welt, in der Eleria und ihre Freunde leben sehr interessant. Besonders die Entwicklung von der Vorzeigestudentin mit allerlei Privilegien hin zur Verfolgten finde ich sehr spannend. Nach der Lesung verteilte Ursula Poznanski noch fleißig Autogramme.

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 Nachdem ich gesehen habe, dass Jennifer Benkau aus ihrem neuen Buch Marmorkuss liest, war mir sofort klar, dass ich da gern dabei wäre. Nur gut, dass wir wieder frühzeitig am Stand waren und uns einen Platz sichern konnten. Auch diese Geschichte hat mich überzeugt, es geht um eine moderne Dornröschenvariante. Sehr lustig auch der Grund, warum Jennifer Benkau das Märchen als Thema gewählt hat, denn schließlich endet ein klassisches Märchen immer mit einem Happy End, wie der Prinz und die schlafende Schöne wirklich miteinander auskommen erfährt der Leser nicht. In Marmorkuss wird das anders sein. Und alles sieht danach aus, dass es eine Menge Konflikte zwischen Jarno, dem Underdog und „Dornröschen“ aus der verwunschenen Villa geben wird. Ich werde das Buch mit Sicherheit lesen, denn auch die anderen Bücher von Jennifer Benkau aus dem script5 Verlag haben mir gut gefallen. Allen voran Dark Canopy / Dark Destiny. Die Lesung hat wieder mal Lust auf mehr gemacht. Im Anschluss an die Lesung hat sich die Autorin, äußerst charmant den Fragen der Zuhörer gestellt. So haben wir zum Beispiel erfahren, weshalb sie nicht ihr angekündigtes Sonntagskleidchen getragen hat (Es eignet sich nur bedingt zum Babystillen), Wer ihre Lieblingsautorin ist (Antonia Michaelis) oder was sie vor ihrer Schriftstellerkarriere gemacht hat (Einzelhandelskauffrau). Wie immer bei Jennifer Benkau war es eine sehr unterhaltsame Lesung. Danke dafür. Im Anschluss wurden noch  auch noch fleißig Autogramme geschrieben. Für Madame Klappentext gabs auch eins 🙂

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Die Fotos der Buchmesse hat übrigens allesamt eine gute Freundin für mich gemacht. Vielen Dank dafür liebe Julia!

 

Neue Mitbewohner im Regal aus Frankfurt

Der Besuch auf der Frankfurter Buchmesse war in vielerlei Hinsicht ein Erfolg, neben den zahlreichen Eindrücken, die ich sammeln konnte, durfte ich auch einige Bücher mit nach Hause nehmen. Auf das eine oder andere Buch hatte ich schon ein Auge geworfen, ansonsten sind einige Überraschungen zu mir gelangt. Bei meinen Lesegewohnheiten schaue ich ja gern mal über den Tellerrand hinaus, daher bin ich mal gespannt, was mich erwartet.

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Mr. Lamb von Bonnie Nazam (dtv): Eine gefakte Entführung eines jungen Mädchen, die den Leser auf eine Reise durch die Rocky Mountains mitnimmt. Die Hauptfiguren sind die junge Tommie und der einsame Mr. Lamb.

Die Lüge von Uwe Kolbe (Fischer): Eine Geschichte, die zu DDR-Zeiten spielt. Vater und Sohn stehen im Mittelpunkt. Natürlich spielt auch Zensur und der Überwachungsstaat eine Rolle. Ich denke dieses Buch ist nichts für zwischendurch. Mal sehen, wie lange es ungelesen in meinem Regal stehen wird.

Feuermann von Torkil Damhaug (Knaur): Ein Thriller, auf den ich schon lange ein Auge geworfen habe. Es geht um einen verrücken Pyromanen, der in Oslo sein Unwesen treibt. Skandinavische Krimis haben ja generell einen guten Ruf und dieser hier hat den Riverton Prisen den wichtigsten norwegischen Krimipreis erhalten. Es verspricht also gute UNterhaltung zu werden.

Die Seltsamen von Stefan Bachmann (diogenes): Ein Fantasy-Steampunkroman, der Anfang 2014 erschienen ist und auch Band 2 (Die Wedernoch) lässt nicht mehr lange auf sich warten. Dabei erleben wir das Abenteuer eines kleinen Jungen, der seine Schwester retten will. Ich freue mich sehr, dass dieses Buch jetzt in mein Regal einziehen wird, denn es klingt toll, mit allerlei Fabelwesen.

Die Listensammlerin von Lena Gorelik (dtv): Sofia findet eine Schatulle, in der ihre Großmutter eine Menge verschiedener Listen aufbewahrt. Jetzt frage ich mich doch: Was für Listen? Verbrigt sich dahinter mehr als ein Spleen? Vielleicht sogar ein Familiengeheimnis? Diese Ausgangssituation ist ganz nach meinem Geschmack.

Valerie kocht von Maria Goodin (dtv): Valerie hat ihrer Tochter Nell nicht viel über ihre Kindheit erzählt, damit kommt Nell nur schwer klar. Also forscht sie selbst über ihre Vergangenheit. Die Wahrheit hat dann so gar nichts mit Valeries märchenhaften Geschichten zu tun. Dieses Buch ist schon von 2013 und ich habe bis jetzt noch nichts über Buch oder Autorn gehört. Die Geschichte gefällt mir allerdings recht gut, ein paar Stunden gute Unterhaltung werdens schon werden.

Wassermanns Zorn von Andreas Winkelmann (Wunderlich – Rowohlt): Ein Thriller rund um einen Prostituiertenmord. Ich habe schon einiges Positives über diesen Thriller gelesen, daher freue ich mich, dass das Buch nun bei mir einzieht. Es wäre auch mein erster Roman von Andreas Winkelmann. Ich bin gespannt.

Börsentöpfchen von Alida Leimbach (Gmeiner): Ein Osnabrücker Regionalkrimi der in Mafiakreise nach Frankfurt/Main führt. Bisher habe ich mich erfolgreich gegen den Boom von Regionalkrimis gewehrt, da ich nicht so viel damit anfangen kann. Dieses Buch hat nun auf der Messe den Weg zu mir gefunden. Also will ich dem Genre doch mal eine Chance geben.

The King – Der schwarze König von Mark Menozzi (Baumhaus – Bastei Lübbe): Ein Jugendfantasy-Roman ist für meinen Geschmack immer gut. Noch dazu sieht dieser sehr düster aus. Der Seitenschnitt ist Schwarz und auf der Vorsatzseite findet sich eine mystische Karte des Schauplatzes Valdar. Es scheint mir eine sehr verworrene Geschichte sein, naja ich werde es euch wissen lassen.

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Zwei tolle Bücher durften schon vor der Buchmesse in mein Regal einziehen:

Das Haus der vergessenen Bücher von Christopher Morley (Atlantik): Dieses Buch habe ich bereits gelesen und in den nächsten Tagen werde ich auch die Rezension dazu schreiben. Eines kann ich schon vorab sagen: Ich liebe dieses Buch. Es handelt von einem kleinen Antiquariat in New York 1918 und einem kuriosen Kriminalfall. Dabei finden sich eine Menge toller Zitate, die jeder mögen wird, der etwas für Bücher übrig hat.

Drei auf Reisen von David Nicholls (Kein und Aber): Endlich ein neues Buch vom „Zwei an einem Tag“-Autor. Nach zwanzig Jahren Ehe möchte sich Connie von ihrem Ehemann trennen, doch vor der Trennung steht noch eine lang geplante Reise mit dem Sohn und Mann an. Connies Ehemann versucht den Roadtrip durch Europa zu nutzen, um die Ehe zu retten. Ich bin wirklich gespannt, was mich bei der Konstellation erwartet. Auf jeden Fall liegt das Buch sehr weit oben auf meinem „Unbedingt lesen“-Stapel.

Dieses Mal sind wirklich viele Bücher dabei, die ich nicht auf dem Radar hatte, daher nehme ich gerne eure Ratschläge entgegen: Kennt ihr das eine oder andere Buch? Welches hat euer Interesse geweckt?

Die Abenteuer einer Hummel und eines Fuchses auf der Frankfurter Buchmesse 2014

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Wie ihr ja wisst, war ich letztes Wochenende auf der Buchmesse in Frankfurt unterwegs. Dort habe zwei interessante Bekanntschaften gemacht. Ich durfte die Messehummel von Bastei-Lübbe kennenlernen und auch der Lesefuchs von Lovelybooks ist mir mehrfach über den Weg gelaufen.

Der Lesefuchs von Lovelybooks ist ein praktisches Lesezeichen, auf dem man sich auch noch Notizen machen kann, aber in erster Linie sieht er einfach niedlich aus, oder? Füchse sind doch die neuen Eulen! 🙂 Entdeckt habe ich den Lesefuchs übrigens am Stand von Atlantik im Buch „Eines Morgens in Paris“ von C. S. Richardson. Hier das Beweisphoto.

Der Lesefuchs am Atlantik-Stand

Die Messehummel hat gemeinsam mit mir die Messe erkundet. Zuerst mussten wir natürlich einen Wegweiser studieren, damit wir uns auch nicht verlaufen, äh verfliegen. Sie wollte dann unbedingt auch mal wissen, wie es ist ein i-Punkt zu sein 🙂 Wir waren uns schnell einig und haben uns zu Halle 3 aufgemacht, denn dort gab es die meisten interessanten Stände für unseren Geschmack.

So ein Messetag ist auch für eine kleine Hummel recht anstrengend, daher war sie froh, als sie endlich eine Hand gefunden hat, auf der sie sich auch mal ausruhen konnte. So geschehen, auf der Hand von Loriots Zeichnung.

So richtg zufrieden war die kleine Hummel aber immernoch nicht. Sie hatte ein wenig Heimweh und wollte unbedingt nochmal nach Hause zum Bastei-Lübbe-Stand. Ich konnte ihr diesen Wunsch natürlich nicht abschlagen, denn auch ich wollte natürlich schauen, was Bastei zu bieten hat. Dort haben wir die Leseprobe von „Hummeln im Herzen“ von Petra Hülsmann entdeckt, in der sich auch eine Anleitung zum Nachhäkeln der kleinen Hummel befindet. Das schreit doch regelrecht danach, das ich mal wieder die Häkelnadel raushole und meiner kleinen Hummel einen Kumpel zaubere.

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Jetzt wohnen Fuchs und Hummel gemeinsam in meinem Bücherregal und verstehen sich bestens. 🙂

Madame Klappentext auf Reisen: Frankfurter Buchmesse 2014

Dieses Jahr war ich mal wieder auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs. Nach 2011 ist das mein zweiter Besuch auf dieser Buchmesse. Am Samstag habe ich mich mit einer Freundin auf den Weg gemacht, um in die Welt der Bücher einzutauchen. Es ist doch immer wieder schön zu sehen, wie viele Bücherwürmer es doch gibt.

fbmFrankfurt ist soooo groß, dass es wirklich gut war, zwei Tage für die Messe einzuplanen, sonst hätten wir es nicht so ruhig angehen lassen können. Viel größer dürfte die Messe wahrlich nicht sein, denn man hat auch so schon eine Menge Weg zu bewältigen.

Es ist toll, dass man auch hin und wieder einen Blick auf die Autoren erhaschen kann, da sie sich gerne unter die Messebesucher mischen. So haben wir Kai Meyer und Sebastian Fitzek auf der Messe entdeckt oder Jennifer Benau und Ursula Poznanski auf Lesungen erlebt. Über die Lesungen werde ich in den nächsten Tagen noch genauer berichten.

Ich durfte auch das eine oder andere Buch mit nach Hause nehmen, nicht wenige sind aber auch auf meinen Wunschzettel gewandert 🙂 Besonders die Stände von Loewe und Atlantik haben es mir angetan.

Dies soll nur eine kleine Einstimmung sein. In den nächsten Tagen werde ich euch genauer beschreiben was ich erlebt habe. Ich muss allerdings erstmal meine Mitbringsel sichten und meine Gedanken sortieren 🙂

Das gibts in den nächsten Tagen:

  • Meine Lesungen bei Loewe und script5
  • Die Abenteuer der Bastei-Hummel und des Lesefuchses von Lovelybooks
  • Neue Mitbewohner im Regal und noch mehr Bücher auf dem Wunschzettel

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Alles in allem war es ein tolles Wochenende und ich bin froh, dass ich mich entschieden habe nach Frankfurt zu fahren. Gleichzeitig habe ich unheimlich Lust auf die nächste Buchmesse in Leipzig bekommen. Für mich ist Leipzig einfach näher am Leser dran, da es viel mehr Lesungen gibt, das hat mir in Frankfurt etwas gefehlt. Dafür sind in Frankfurt die Verlagsstände meist größer. Es sind einfach zwei verschiedene Messe-Konzepte, die beide ihre Vorzüge haben.

Habt ihr dieses oder ein anderes Jahr auch Messe-Erfahrungen gesammelt?