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Leipziger Buchmesse 2017

Kaum zu glauben, aber die diesjährige Buchmesse ist nun auch schon wieder Geschichte und endlich habe ich die Zeit gefunden, meine Highlights hier zusammenzufassen. Ich hatte wieder das Glück mich an allen vier Tagen auf der Messe und in der Stadt rumtreiben zu dürfen. Es war mal wieder sehr schön (anstrengend) 🙂 .

Marina Heib liest aus „Drei Meter unter Null“

Los ging es am Donnerstag mit einem gemütlichen Gang durch die ersten Hallen dort haben wir uns mehr oder weniger treiben lassen. Hier und da mal eine Lesung oder ein Gespräch (davon gibt es auf der Messe mehr als genug). Richtig spannend wurde es bei der Lesung von Marina Heib aus ihrem Buch  „Drei Meter unter Null“ (Heyne Encore). Diese Veranstaltung haben wir spontan besucht, aber sie ist mir im Gedächtnis geblieben und das Buch ist auf meine Wunschliste gewandert. Es geht um eine ganz durchschnittliche Frau (ohne Namen), die beschließt ihrer eigentlichen Bestimmung nachzugehen, Mörderin zu sein. Die Autorin hat mich schon überzeugt, noch bevor sie aus dem Buch gelesen hat. Ich will unbedingt mehr über diese Frau wissen, die keinen Namen hat, obwohl er doch eine wichtige Rolle zu spielen scheint. Der Textauszug hat mich total fasziniert. Die Eindrücke der Protagonistin werden derart sachlich beschrieben, dass es einem eiskalt den Rücken runter läuft, man kann die Kälte und Mordlust förmlich spüren.

Der Abend stand dann ganz im Zeichen der Ladies. Bei der Ladies Night im Chocolate haben Doris Knecht („Alles über Beziehungen“ aus dem Rowohlt Verlag), Verena Lugert („Die Irren mit dem Messer“ erschienen bei Droemer Knaur), Susann Pásztor („Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ erschienen bei Kiepenheuer & Witsch) und Steffi von Wolff („Später hat längst begonnen“ aus dem S. Fischer Verlag) gelesen. Vier Frauen, deren Bücher unterschiedlicher nicht hätten sein können. Es gab Komisches bei Steffi von Wolff, Bewegendes von Susann Pásztor und auch Sachliches zum Thema Kochen bei den „Irren mit dem Messer“ zu hören.

Doris Knecht (rechts) lauscht der Lesung von Susann Pásztor


Mein Highlight war hier allerdings Doris Knecht mit ihrem Roman „Alles über Beziehungen“ (Rowohlt). Die Hauptfigur Viktor ist ein Typ, bei dem man sich nicht entscheiden kann, ob er ein A…loch ist, ein bedauernswerter Loser oder von der Frauenwelt nur falsch verstanden ist. Viktor erzählt dem Leser von seinen verflossenen Liebschaften, Affären aber auch seiner Ehefrau, mit der er seit Jahrzehnten zusammen ist. Dabei geht so einiges schief, wofür Viktor natürlich nie etwas kann. Doris Knecht hat den Passagen auch noch mit ihrer herrlichen Wiener Schnauze den richtigen Ton verpasst. Auch wenn ich das Buch bisher nur von der Lesung kenne, würde ich es jedem empfehlen, der humorvolle und anspruchsvolle Frauenliteratur sucht. (Sorry, für Männer ist das wohl nix, denn die kommen einfach nicht gut weg 😉 )

Am Freitag hat es uns zu einer Lesung auf der Fantasy-Insel verschlagen. Markus Heitz hat aus seinem neuen Roman „Des Teufels Gebetbuch“ (Knaur) gelesen. Dabei geht es um eine Art teuflisches russisch Roulette mit Karten. Die Geschichte des Kartenspiels, gepaart mit einer Prise Horror und Thriller, spielt in dem Buch eine große Rolle. Mich hat die Lesung in jedem Fall neugierig gemacht. Was hat es mit der uralten geheimnisvollen Karte auf sich? Das alles klang spannend und mysteriös. Ich bin wohl eine der wenigen, die bisher noch keine Bücher von Markus Heitz gelesen hat. Dies wird sich aber bald ändern, denn er hat es geschafft mich mit seiner Begeisterung für das Thema Kartenspiel anzustecken. Ich bin gespannt. Das letzte Buch, das ich gelesen habe und  in dem es um teuflische Spielkarten ging, hat mir schließlich auch gefallen. (Es war Dancing Jaxx von Robin Jarvis)

Später hieß es wieder geduldig sein, denn wir wollten uns einen guten Platz bei einer Veranstaltung mit Sebastian Fitzek in der LVZ-Autorenarena sichern. Um bei diesem Vorhaben erfolgreich zu sein, sollte man viel Zeit mitbringen, also haben wir uns frühzeitig zum Stand begeben und uns auch noch die vorherigen Veranstaltungen angesehen. Eine davon war ein Gespräch mit Harald Martenstein zu seinem Buch „Im Kino“ (C. Bertelsmann). Darin erzählt der Autor, was er alles schon für Erfahrungen im Kinosaal als Filmkritiker gemacht hat. Einfach nur herrlich. Harald Martenstein hat eine wahre Gabe seine Umgebung zu beobachten und das Erlebte in Worte zu fassen. Dabei hat der Leser wahrhaftig das Gefühl mit ihm im Kinosaal zu sitzen. Ich bin unheimlich froh, dass ich an dieser unterhaltsamen Lesung teilhaben konnte. Ich werde ab sofort das Kino mit anderen Augen sehen und mir „Im Kino“ nochmal in voller Länge zu Gemüte ziehen.

Unsere Mühe hatte ich also gelohnt und wir konnten gute Plätze in der Arena ergattern, um den Worten von Sebastian Fitzek zu seinem neuen Thriller „AchtNacht“ (Droemer) zu lauschen. In seinem neuen Thriller geht es um ein gigantisches gesellschaftliches Experiment, das aus dem Ruder läuft. Denn für eine Nacht ist ein Mensch vogelfrei, dessen Name aus einer Art Todeslotterie gezogen wurde. Die Idee ist wieder einmal ganz anders und obwohl man sofort denkt: „So etwas kann es doch gar nicht geben“, hat mich die Ausgangssituation doch sofort gepackt. Mal sehen in welche psychologische Abgründe wir dieses Mal geführt werden. Ich werde mich auf jeden Fall auch auf dieses Experiment einlassen. „AchtNacht“ verspricht ein packender Thriller zu werden.

Am Abend ging es zu einer Lesung von Anne Freytag in die Südvorstadt. Sie hat aus ihrem neuen Roman „Den Mund voll ungesagter Dinge“ (Heyne fliegt) gelesen. Ich halte mich mal an den Wunsch der Autorin und werde nicht versuchen den Roman in ein Genre einzuordnen. Es geht um die 17jährige, die mit ihrem Vater ins weit entfernte München zieht und dort Fuß fassen muss. Dazu gehört für sie auch eine ganz neue Erfahrung: Sie verliebt sich in das Nachbarsmädchen. Gefühlschaos ist also vorprogrammiert. Ein guter Roman für junge (aber auch alte) Leser, der in keine Schublade passt und keine Klischees bedient. Die Sprache glänzt dabei durch Direktheit. Ich fühlte mich für die Zeit der Lesung gut unterhalten und werde mir den Namen Anne Freytag in jedem Fall merken.

Die nächste Lesung an diesem Abend war Takis Würger. Er hat aus seinem Roman „Der Club“ (Kein & Aber) gelesen. Die Atmosphäre, die im Roman vorherrscht, ist mir dabei viel mehr in Erinnerung geblieben, als die eigentliche Story. Es geht um einen Boxclub in Cambridge, in dem vor Jahren ein Verbrechen passiert ist. Hans bekommt Zugang zu dem Club, obwohl er aus einfachen Verhältnissen stammt und so überhaupt nicht in dieses elitäre Umfeld passt. Er soll auf Geheiß seiner Tante die Wahrheit herausfinden. Dennoch ist es kein klassischer Krimi, denn nicht die Auflösung des Falls steht im Vordergrund, sondern Hans‘ Entwicklung. Ich finde seinen Charakter unglaublich spannend. Gerne will ich mehr über ihn erfahren, denn er ist kein typischer Cambridgestudent. Er ist ein Held, der keiner sein will, der mehr reagiert als agiert. Ich bin wirklich gespannt, wie er sich schlägt und wie die Geschichte für ihn persönlich ausgeht.

Am Samstag haben wir uns mal vom Messetrubel ferngehalten und bei schönstem Frühlingswetter an einer Krimi-Stadtralley teilgenommen. Das war mal was anderes und hat  wirklich Spaß gemacht.

Sebastian Fitzek bildete auch den Schlusspunkt meines Messeprogramms. Am Sonntag erzählte er neben Geschichten rund um „AchtNacht“ auch noch eine nette Anekdote, wie es zu seinem Kinderbuch „Stinki und Pupsi“ kam 😉 Bei drei kleinen Kindern und vergessenem Vorlesebuch muss man sich als kreativer Autor eben schnell eine Geschichte ausdenken…

Es waren wieder einmal sehr schöne vier Tage. Ich freue mich schon aufs nächste Jahr und werde hoffentlich die auch hier die Zeit finden, das eine oder andere Buch meiner angewachsenen Wunschliste vorzustellen.

Welche Frühjahrsneuheit hat es denn auf euren Wunschzettel oder gar schon ins Regal geschafft?

 

Auf Reisen: 10 Jahre Jubiläumsshow Sebastian Fitzek

Wer schon mal bei einer Veranstaltung mit Sebastian Fitzek war, der weiß, dass seine Lesungen kein reines Vorlesen aus seinen Büchern ist. Vielmehr geht es um die Idee, die hinter einem Buch steht und die Grundstimmung, die in einem Buch vorherrscht.
Ich war also sehr gespannt auf seine Lesung zum Buch „Das Paket“ (zu meiner Rezension). Ein ganzer Abend mit nur einem Autor, dieses Erlebnis hatte ich zuvor noch nicht. Sonst waren immer mehrere Autoren anwesend, oder es handelte sich um eine kürzere Veranstaltung. Eines hat Sebastian Fitzek an diesem Abend mal wieder bewiesen: Er ist nicht nur ein toller Autor, sondern ein wahrer Entertainer.

Cover „Das Paket“ (Bildquelle: Droemer)

Zwischen gelesene Abschnitte reihten sich Anekdoten aus den letzten 10 Jahren. Schließlich trug die Veranstaltung den Namen Jubiläumsshow 10 Jahre Fitzek. 2006 kam sein erster Roman „Die Therapie“ heraus. Zwischenzeitlich hat sich viel getan. Diese Reise durfte das Publikum nun nochmal gemeinsam mit dem Autor durchleben. Mein Highlight war die Reaktion des Onlinehändlers mit dem großen „A“ auf den Erfolg der „Therapie“. Die britische Zentrale registrierte den Erfolg des Buches auf dem deutschen Markt in einer Email mit den Worten: Who the f… is Fitzek? 🙂 Ich denke jetzt dürften Sie es wissen.
Übrigens findet sich am Ende von „Das Paket“ eine kleine Sammlung von Anekdoten und Leserbriefen, die er auch in der Show zum Besten gegeben hat. Auch die sind sehr lesenswert und vermitteln einen Eindruck wie Sebastian Fitzek das Publikum auf der Lesung unterhalten hat.

Die klassisch gelesenen Abschnitte waren ebenso besonders, denn sie wurden musikalisch von der Elektroband Buffer Underrun begleitet, die extra für die Tour einen Soundtrack komponiert haben. Die Soundeffekte haben die Stimmung der gelesenen Szenen großartig verstärkt. Die Spannung wurde noch intensiver. Gemeinsam mit dem animierten Bühnenbild, welches auf ein riesiges aufgeschlagenes Buch projiziert wurde, entstand eine tolle Atmosphäre. Die Ängste der Hauptfigur Emma Stein wurden noch deutlicher, denn man konnte sich gut in ihre Gefühlslage hineinversetzen. Eines war sofort klar: Mit diesem Paket stimmt etwas nicht.

Wer nach der Lesung nicht sofort „Das Paket“ lesen wollte, der hat wohl die Veranstaltung verschlafen 😉 Ich habe das Buch mittlerweile mit viel Begeisterung gelesen. Nach der Lesung gab es die Möglichkeit sich sein Exemplar vom Autor signieren zu lassen. Es ist schon bemerkenswert welche Geduld Sebastian Fitzek immer wieder bei den Autogrammstunden aufbringt und bis zu letzten Fan (wir waren immerhin die Vorletzten 😉 ) noch Zeit für Smaltalk hat. Auf die Frage, ob man Autogramme schreiben trainieren kann, meinte er nein, aber zur Zeit übe er tatsächlich mehrere Stunden täglich.
Den Vorschlag auf die linke Hand umzusteigen schlug er übrigens aus, da man sonst überhaupt nichts mehr entziffern könne. (Wen interssiert’s? Hauptsache ich weiß, wer mein Buch unterschrieben hat 😉 )

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An dieser Stelle nochmal vielen Dank für den unterhaltsamen Abend.

PS: Einen Punkt möchte ich zum Schluss nicht unerwähnt lassen, auch wenn er unschön ist (dies hat allerdings überhaupt nichts mit Sebastian Fitzek selbst zu tun).
Warum können einige Besucher über zwei Stunden hinweg ihr Handy nicht in der Tasche lassen? Überall um uns herum leuchteten Displays auf. In einem ansonsten dunklen Theater ist das doch mehr als störend. Ich frage mich immer warum die Leute auf eine Live-Veranstaltung gehen und dann doch nur durch ihr Display schauen? (Deshalb habe ich auch keine Bilder gemacht, denn ich wollte die Lesung voll und ganz genießen)
Kaum zeichnete sich dann das Ende er Show ab, wurde gedrängelt und geschubst, um ja als erstes am Autogrammtisch zu sein.
Habt doch ein bisschen mehr Respekt vor der Leistung aller Beteiligten, hört und schaut während der Show aufmerksam zu und für den Schlussapplaus sollte man sich immer Zeit nehmen. So schwer ist das doch nicht, die Grundregeln des Anstands zu befolgen.

Links:
Infos zur Tour
Buffer Underrun
Verlagsgruppe Droemer Knaur

Auf Reisen: Frankfurter Buchmesse 2016

Am letzten Wochenende war auch ich auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs. Es gab viel zu viel zu sehen, als dass ich hier alles erwähnen könnte. Unzählige Beiträge geistern nun schon durchs Netz jetzt soll sich mein Beitrag dazu gesellen 🙂

Blick auf die Freifläche der Frankfurter Buchmesse

Am Samstag stand eine Lesung im Lesezelt an. Holly-Jane Rahlens hat aus „Federflüstern“ (Rowohlt) gelesen. (Hier zum ausführlichen Bericht)

Oliver Scherz während der Lesung

Da wir schon frühzeit da waren, haben wir auch noch einen Großteil der vorherigen Lesung von Oliver Scherz aus „Wenn der geheime Park erwacht, nehm auch vor Schabalu in Acht“ (Thienemann Verlag) mitbekommen. Es war sehr unterhaltsam, denn mit Hilfe seiner Gitarre kam richtiges Westernfeeling auf, ganz wie in der Geschichte. Dabei erleben Mo und seine Geschwister eine Reihe Abenteuer in einem verlassenen Vergnügungspark, der plötzlich gar nicht mehr so verlassen ist. Eine wirklich schöne Kindergeschichte, bei denen sich auch die Eltern nicht langweilen.

Die Veranstaltung mit Sebastian Fitzek war doch tatsächlich so überfüllt, dass es mir nicht gelungen ist auch nur ein Foto zu machen. Na Hauptsache ich war dabei 😉

Anschließend ging es zu einer Veranstaltung mit Sebastian Fitzek. In dieser Woche ist sein neues Buch „Das Paket“ (Knaur) erschienen, natürlich drehte sich dann im Gespräch vieles um sein neues Buch. Er versteht es wirklich gut, den Leser neugierig auf sein Buch zu machen, ohne daraus vorzulesen. Sehr interessant, woraus er als Autor seine Ideen nimmt. Jede noch so kleine alltägliche Situation hat das Potential in einem seiner Roamane zu enden. So auch bei der Idee zu „Das Paket“: Was könnte passieren, wenn man für einen Nachbarn ein Paket annimmt, diesen aber überhaupt nicht kennt, obwohl man doch sonst jeden in der Straße kennt? Diese Idee finde ich grandios, denn schließlich hat jeder schon mal ein Paket für einen Nachbarn angenommen. Ich bin mal gespannt, wie die Story im Buch umgesetzt ist. Noch dazu taucht eine eigenartige Botschaft auf dem Badezimmerspiegel im Hotel auf und die Vergangenheit der Hauptfigur will auch noch aufgearbeitet werden. Das klingt nach toller Unterhaltung. „Das Paket“ steht definitv ganz weit oben auf meiner Wunschliste.

Übrigens hat Sebastian Fitzek auch eine tolle Einstellung zur Frage: Was studiere oder arbeite ich nach der Schule. Er meinte, man solle viele Erfahrungen sammeln und es ist auch kein Beinbruch, wenn man sich nochmal umorientiert. Das Berufsleben müsse nicht immer geradlinig verlaufen, um zum Ziel zu führen. Sehr schöne Worte wie ich finde 🙂

Am Sonntag habe ich den Tag genutzt, um einfach mal so durch die Hallen zu. Hier kommt eine kleine Auswahl an Impressionen:

Tolle Kinderbücher beim Magellan Verlag

Auch bei Carlsen gab es viel zusehen. Unter anderem auch das süße Faultier Lucky 😚

„Das Haus der vergessenen Bücher“ ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Toll, dass es die Vorgeschichte jetzt auch im Taschenbuch gibt. Gesehen bei Hoffmann und Campe

 

Beim Fabulus Verlag bin ich auf „Ormog“ von Thomas Engel gestoßen. Mir ist das Buch schon auf einigen anderen Blogs begegnet, daher war meine Neugierde geweckt. Dank der lieben Mitarbeiter am Stand und einem kurzen Plausch mit dem Autor durfte ich das Buch mitnehmen. Ich werde hier berichten, wie dieser Fantasyroman bei mir abgeschnitten hat. Da bin ich selbst mal gespannt.

Der Carlsen Verlag hat ein riesiges Harry Potter Buch mitgebracht. Wenn ich „Harry Potter und das verwunschene Kind“ nicht schon gelesen hätte, wäre ich nicht mehr von dem Stand losgekommen.

Der Suhrkamp Verlag war auch sehr einladend

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Büchereule von Ullstein

Bei Heel gab es das Kochbuch für alle Nutella-Junkies 🙂

Alle meine Buchmesse-Schätze

Es war mal wieder wunderschön (anstrengend) auf der Messe. Eine Menge Bücher haben den Weg auf meinen Wunschzettel bekommen und einige durften auch gleich mit nach Hause und warten jetzt auf ein Platz im Regal. (Mehr dazu die nächsten Tage) Jetzt erhole ich mich mit einem guten Buch auf dem Sofa und freue mich umso mehr auf Leipzig 🙂

Wer von euch war auch in Frankfurt? Und was war euer Highlight?

 

Leipziger Buchmesse: 2. lange Loewe-Thrillernacht

Am Messesamstag, den 14.03. stand zum zweiten Mal in Folge die „Lange Loewe-Thrillernacht“ auf dem Programm. Langsam wird dieser Termin vom Loewe Verlag (vor zwei Jahren noch die script5-Nacht zur „Jungen Belletristik“) zur willkommenen Gewohnheit 🙂 Die Lesung fand, wie auch in den Vorjahren im Schille Theaterhaus statt. Dieses kleine Theater in Leipzig strahlt viel Gemütlichkeit aus, besonders auch durch das angrenzende Cafe, wo im Anschluss auch die Signierstunde stattfand.

Durch den Abend führte der sehr gut vorbereitete Moderator Marc Langebeck. Man merkte wirklich, dass er sich mit dem gesamten Werk und Werdegang der Autoren befasst hat. Dafür gibt es einen riesigen Pluspunkt, denn so konnte er auch spontan gezielte Fragen stellen, um noch mehr in Erfahrung bringen zu können. Er führte auch sehr unterhaltsam durch die Publikumfragen. (So fragte ein Mädchen, wie die Protagonistin in „Finstermoos“ geschrieben werde. „L-U-Z-I-E“, antwortete Janet Clark. Die Kleine freute sich so herrlich darüber, dass dies auch ihr Name sei, dass die „Publikumsluzie“ immer mal wieder vom Moderator direkt angesprochen wurde und es einige lustige Momente mit Luzie gab.)

Den Anfang machte Janet Clark, die ihre Reihe „Finstermoos“ vorstellte. Sie hat Szenen aus dem ersten Band vorgelesen, so dass man wirklich Lust bekommen hat, in die Welt von Finstermoos zu reisen. Finstermoos ist eine 4-bändige Reihe, die in dem idyllischen Bergdorf Finstermoos spielt. Als jedoch eine Babyleiche gefunden wird, verändert sich einiges. Band 1 „Aller Frevel Anfang“ habe ich bereits gelesen und war begeistert. (Hier zur Rezension).

Die Autorin erzählte auch, dass am Montag nach der Veranstaltung ihre Deadline für den 4. Band sei. Sie sollte den letzten Band also nun auch schon fertig haben. Dem Lesevergnügen steht demnach nichts mehr im Weg 🙂 Bei der Signierstunde erzählte ich ihr, dass sich der erste Teil so unglaublich flüssig und schnell lesen lässt. Ihre Reaktion darauf war, dass Band 2 noch schneller ginge. Ich bin gespannt und freue mich.

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Autogramm von Janet Clark

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Janet Clark liest

Danach stellte Arno Strobel seinen zweiten Jugendroman „Schlusstakt“ vor. Dabei geht es um die dunkle Welt der Castingshows, abseits von Ruhm und Glamour. Die Recherche dazu muss wohl viele qualvolle TV-Stunden mit sich gebracht haben. Darum beneide ich ihn nicht 🙂 Ich finde die Idee, Castingshows mit ihren Scripts und Machenschaften zu thematisieren sehr gut, besonders da „Schlusstakt“ auf ein Publikum abzielt, dass wohl zum größten Teil auch die Zielgruppe von Castingshows sein wird. Das Buch wandert definitiv auf meinen Wunschzettel.

Übrigens „mussten“ sich Arno Strobel und Janet Clark ein Glas teilen, weil im Eifer des Gefechts wohl ein neues vergessen wurde. Arno Strobel meinte dazu nur, dass er wohl auch bald Mehrteiler schreibt, wenn er noch öfter aus Janets Glas trinkt. 🙂

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Arno Strobel liest

Anschließend war Ursula Poznanski, mit eigenem Glas, aber dafür Mikroproblemen 🙂 an der Reihe. Sie hat aus „Die Vernichteten“, Band 3 der Eleria-Trilogie, gelesen. Nachdem ich nun endlich den ersten Band „Die Verratenen“ gelesen habe, (Hier zur Rezension) hat mir der Ausblick auf Band 3 sehr gut gefallen. Ich habe mich sofort gefragt, was wohl alles passiert sein muss, dass es zur gegebenen Personenkonstellation gekommen ist. Ria muss weiterhin viele brenzlige Situationen überstehen. Wir begleiten Sie weiter auf ihrer Reise durch die dystopische Welt der Spähren und Außenwelt. Ein riesen Dank nochmal an die Autorin, dass sie nicht gespoilert hat und auch einige Publikumfragen sehr charmant umgangen hat, um niemandem die Vorfreude zu nehmen.

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Marc Langebeck und Ursula Poznanski

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Autogramm

Der absolute Höhepunkt war Eoin Colfer. Als Ire fühlte er sich nach eigener Aussage in einem Theater mit angeschlossener Bar, wie in einem Traum 🙂  Zuvor kannte ich nur seinen Namen von den Artemis Fowl Büchern, mehr aber auch nicht. Gelesen hatte ich sie nicht und ich wusste auch nicht so recht, was mich bei der „WARP Reihe“ erwarten würde.  Jetzt weiß ich, dass ich den Namen Eoin Colfer so schnell nicht vergessen werde. Ich werde ihn immer mit Humor, Spontanität und Schlagfertigkeit in Verbindung bringen. Als der Moderator Eoin fragte, ob er nicht etwas aus dem englischen Original von „WARP – Der Klunkerfischer“ vorlesen könne, meinte er zwar, dass der keinen Text zum lesen habe, zückte aber das Handy, um daraus etwas vorzulesen. Noch schneller war allerdings die deutsche Lektorin, die ihn zügig mit englischer Lektüre versorgte. Anschließend las der Hörbuchsprecher Rainer Strecker. Dabei muss man sagen, dass er weniger las, sondern vielmehr ein „Ein-Mann-Stück“ auf der Bühne vortrug. Grandios. Das allein wäre schon tolle Unterhaltung gewesen, aber dabei noch Eoin Colfer zusehen, wie er Rainer Strecker beobachtet, war die Krönung. Eoin war sichtlich beeindruckt von Rainer Streckers Leistung und zeigte dies durch seine Mimik und Gestik, die aber wiederum das Publikum zum lachen brachte. Sein trockener irischer Humor noch dazu, machte das ganze perfekt. Nachdem das Publikum wieder über einen kuriosen Blick Eoins lachte, meinte dieser: „I did nothing.“

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Autogramm

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Marc Langebeck, Eoin Colfer und Rainer Strecker

Übrigens wissen wir jetzt auch, dass er keinem traut, dessen Ohren er nicht sehen kann, da man ja nie wisse, ob das Gegenüber dann wirklich ein Mensch wäre 🙂 Sein Blick ging dann ganz gezielt zu Ursula Poznanski 🙂

Ich kann euch allen nur raten: Schaut euch Eoin Colfer an, wenn ihr die Gelgenheit dazu habt, das war ganz großartige Unterhaltung. Bei aller Begeisterung über ihn fällt mir ein, dass ich noch nicht einmal erzählt habe, worum es in WARP geht. Also: Die „WARP-Reihe“ ist eine Mischung aus Dystopie, Zeitreise und Abenteuer. Der junge Riley kommt aus dem späten 19. Jahrhundert und reist ins 21. Jahrhundert, wo er auf einen FBI Agenten trifft und das Abenteuer beginnt, in dem auch ein Auftragskiller eine bedeutende Rolle spielt.

Abschließend kann ich sagen, dass mir der Abend rundum sehr gut gefallen hat. Ich hoffe, dass es nächstes Jahr wieder eine so schöne Veranstaltung geben wird. Ich freue mich jetzt schon drauf.

Habt ihr auch schon Erfahrung mit tollen Live-Lesungen gemacht? Vielleicht auch dieses Jahr auf der Messe, oder auch sonst?

Leipziger Buchmesse – Meine Lesungen (Teil 2)

Heute möchte ich über mein Buchmesse-Wochenende berichten, denn auch an den zwei Tagen gab es eine Menge zu sehen.

Samstag, 14.03.2015

Am Samstag ist auf der Leipziger Buchmesse bekanntlich die Hölle los. Dieses Jahr waren zeitweise sogar die Besucherparkplätze gesperrt und auch die S-Bahn war gut genutzt. Nicht verwunderlich also, dass auch die Veranstaltungen noch besser besucht sind, als auch sonst schon. Neben meinem Besuch des Leser- und Bloggertreffens von Lovelybooks habe ich mir noch ein Autogramm von Jussi Adler-Olsen erkämpft. (Ja, erkämpft, denn es gab leider keine richtige Schlange, sondern ein Knäuel 🙂 )

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Danach ging es ganz schnell zum Veranstaltungsort für das Gespräch zwischen Margarete von Schwarzkopf und Sebastian Fitzek. Diese Leseinsel war wirklich bis zum letzten Platz besetzt. Nur gut, dass wir den Braten schon gerochen hatten und frühzeitig vor Ort waren, um uns zumindest noch einen Fußbodenplatz sichern zu können.

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Margarete von Schwarzkopf im Gespräch mit Sebastian Fitzek

Wer einmal  bei einer Veranstaltung mit Sebastian Fitzek besucht hat, der wird immer wieder kommen, denn er ist wirklich ein toller Entertainer und Geschichtenerzähler. Er versteht es wunderbar Anekdoten zu erzählen, die einen Bezug zu seinem Buch haben. Obwohl er nicht einen Satz aus „Passagier 23“ gelesen hat, musste ich unbedingt ein Exemplar kaufen, da ich wahnsinnig neugierig geworden bin. (Übrigens habe ich bisher noch kein Buch von ihm gelesen, daher bin ich besonders gespannt, was mich wohl erwartet.)

Eine dieser Anekdoten ist übrigens die Geschichte, wie er auf die Idee zur Story auf einem Kreuzfahrtschiff gekommen ist. Er hat einen Artikel darüber gelesen, dass jedes Jahr etwa 23 Passagiere spurlos auf Kreuzfahrten verschwinden. Das können doch nicht alles Unfälle und Selbstmorde sein, oder?

Im Anschluss an die Lesung habe ich mir noch mein Exemplar signieren lassen 🙂

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Sonntag, 15.03.2015

Jetzt könnte man meinen, dass ich ein Sebastian-Fitzek-Stalker bin, da ich am Sonntag neben dem Bummel über der Messe noch bei zwei Fitzek-Veranstaltungen war 🙂 (Und nein, ich bin kein Stalker, es ist einfach immer wieder sehr unterhaltsam)

Zunächst gab es am Droemer Knauer Stand ein Gespräch, was jedoch zu einem Monolog wurde, da der Moderator verschollen ist. Wie passend beim Thema von „Passagier 23“ 🙂 Dennoch war es eine spaßige halbe Stunde und keinesfalls identisch mit der vom Samstag.

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Am Mittag fand dann noch am Stand der HTWK Leipzig ein Gespräch statt. Besonders gelungen daran waren die originellen Fragen der beiden Studentinnen. So wissen wir jetzt, dass er Cola light mag und keine Cola lemon, dass man auch mal auf seinen Bauch hören soll, wenn man sich bei einer Sache auskennt oder dass er eher ein Langschläfer ist. Sehr amüsant fand ich auch, dass er eine bizarre Situation bei seiner Signierstunde am Samstag doch wohl mitbekommen hat, bei der es zu einer kleinen verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Wartenden kam. Wenn das mal kein Stoff für ein Buch ist 🙂 Schließlich haben es schon so einige Beobachtungen in seine Bücher geschafft.

Wer von euch hat denn vielleicht schon „Passagier 23“ gelesen? Darf ich mich auf ein spannendes Buch freuen?

Leipziger Buchmesse 2015 – Meine Lesungen (Teil 1)

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Auch dieses Jahr habe ich intensiv das Programm „Leipzig liest“ rund um und auf der Leipziger Buchmesse genutzt. Leider habe ich abseits der Buchmesse nur wenig Möglichkeiten auf eine Lesung zu gehen, da in meinem Umfeld doch eher wenige Lesungen angeboten werden. Deshalb freue ich mich jedes Jahr aufs Neue auf das abwechslungsreiche Programm. Dank einer längeren Zugfahrt hatte ich die Möglichkeit mich intensiv mit dem Buchmesseprogramm zu beschäftigen 😉

Donnerstag, 12.03.15

Nach einem kleinen Abstecher zur „Ausbildbar“ (dem Stand der Gutenbergschule in Leipzig) wo wir uns einen amüsanten Bookslam zu Jugendbüchern angeschaut haben, ging das Lesungsprogramm dann richtig los.

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Nora Berger „Der Fluch der Zuckerinsel“

Nora Berger hat aus ihrem Roman „Der Fluch der Zuckerinsel“ (Bookspot Verlag) gelesen. Dabei geht es um Annabelle und Léon, deren Liebe unter keinem guten Stern steht. Zum einen sind ihre Familien verfeindet und zum anderen wird Léon in Paris studieren, während Annabelle zunächst auf der Zuckerrohrplantage ihres Vaters auf Martinique zurückbleibt. Das alles spielt Anfang des 19. Jahrhunderts. Leider merkte man der Autorin ihre Nervosität während der Lesung sehr an, dabei hatte sie dazu keinen Grund, denn es wurde deutlich wie viel Wissen sie rund um die Zeit und Paris mitbringt. Aber sie ist ja auch Autorin und keine Entertainerin, also sei’s drum. Sicherlich ist „Der Fluch der Zuckerinsel“ ein sehr gut recherchierter historischer Roman, mit viel Spannung und Gefühl, daher ist das Buch gleich auf meine Wunschliste gewandert.

 

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Marvin Roth „Der Duft des Zorns“

Später hat es uns zu Marvin Roth verschlagen, der aus seinem Roman „Duft des Zorns“ (Spica Verlag) vorgelesen hat. Bei dieser Lesung kam mir unweigerlich Stephen King in den Sinn, zumal der Autor selbst ein großer King-Fan ist. „Der Duft des Zorns“ ist ein recht blutiger Thriller, in dem eine ganze Stadt durch einen Duft ihre Beherrschung verliert. Als kleines Give-away gab es für alle Zuhörer einen kleinen Flakon mit dem „Duft des Zorns“. Den lasse ich dann besser mal zu, oder ? 🙂

Freitag, 13.03.2015

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Holly-Jane Rahlens „Blätterrauschen“

Der Tag hat mit „Blätterrauschen“ (Rowohlt) von Holly-Jane Rahlens begonnen. Ich habe mich richtig auf diese Lesung gefreut, da mir der Zeitreiseroman „Everlasting“ schon so gut gefallen hat. „Blätterrauschen“ ist zwar keine wirkliche Fortsetzung, aber es spielt immerhin im selben Universum. Wieder einmal war die Lesung sehr unterhaltsam, denn die Autorin hat ein großes Talent, was Lesungen betrifft. Sie schafft es immer wieder tolle Textstellen zusammenzustellen, so dass man sofort in der Geschichte ist. Eine Gruppe Kinder trifft auf einen Jungen, der aus der Zukunft kommt und schon beginnt das große Abenteuer. „Blätterrauschen“ ist auch meine aktuelle Lektüre, da ich das Glück hatte, das Buch bei Lovelybooks zu gewinnen.

Danach ging es zu Mechthild Gläsers Die Buchspringer“ (Loewe). Ein wirklich fantasievolles Jugendbuch  über ein Mädchen namens Amy, die in Romane hinein springen kann.  Nur sollte sie dort tunlich nichts verändern. Leider gelingt das nur bedingt… Sie wandert nicht nur im Dschungelbuch herum, sondern lernt auch Goethes Werther kennen. Auch wenn die Idee mit der Literatur in der Realität nicht neu ist, hat mir die Story doch ganz gut gefallen.

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Christian Eichler und Guido Schäfer im Gespräch

Am Nachmittag fand ein Gespräch zum Thema „7:1 – Das Jahrhundertspiel“ (Droemer Knaur) von FAZ-Sportredakteur Christian Eichler statt. Guido Schäfer von der LVZ führte mit viel Witz durchs Programm. Im Gespräch ging es im allgemeinen um die Emotionen, die man mit diesem Spiel (und anderen großen Fußballmomenten) verbindet. Da wirklich jeder irgendeine Erinnerung an das WM-Halbfinale hat, kam bei mir auch schnell wieder WM-Feeling auf. Wer Anekdoten rund um das Spiel lesen will, der sollte sich definitiv dieses Buch merken.

Das soll es erstmal  an dieser Stelle von mir gewesen sein. Was ich Samstag und Sonntag auf der Messe erlebt habe, erfahrt ihr morgen an dieser Stelle 🙂

Wer war denn vielleicht auch auf einer der Lesungen ? Und was habt ihr dabei erlebt. Ich bin gespannt.

Liebe Julia, vielen Dank nochmal fürs Foto knipsen 🙂

Erste Eindrücke von der Leipziger Buchmesse 2015

Ich habe mich wie jedes Jahr schon seit Wochen auf die Leipziger Buchmesse 2015 gefreut. Vom 12. – 15. März 2015 war es dann endlich soweit, die Messe hat ihre Tore geöffnet.

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Es gab unheimlich viel zu sehen und zu hören natürlich auch. Ich will euch nicht mit einem seitenlangen Bericht langweilen, daher gibt es heute nur einen kleinen Überblick, damit ihr wisst, worauf ihr euch die nächsten Tage freuen könnt. 🙂

Ich war bei einer ganzer Reihe Lesungen auf dem Messegelände, aber auch am Abend in der Leipziger Innenstadt. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, auch das abendliche Angebot wahrzunehmen, denn die Veranstaltungsorte sind oft schon ganz speziell. Für mich gab es unter anderem eine Lesung im Landgericht und eine in einem Doppeldeckerbus.

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Nora Berger „Der Fluch der Zuckerinsel“

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Marvin Roth „Der Duft des Zorns“

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Das noch leere Landgericht vor der Lesung

 
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Lesung im Doppeldeckerbus

 

Außerdem hatte ich die Möglichkeit einige meiner Schätze auch signieren zu lassen. So hat man eine ganz besondere Erinnerung an die jeweiligen Lesungen. Und an die Signierstunden, denn dort erlebt man auch so einige Verrücktheiten 🙂 Das eine oder andere Mal kann ich stolz behaupten, mir mein Autogramm erkämpft zu haben; zum Beispiel im Gedrängel bei Jussi Adler-Olsen 🙂 Hier nun ein Teil meiner Autogrammausbeute für dieses Jahr:

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Tja, und eines darf natürlich auch nicht fehlen, nämlich die Bücherausbeute für dieses Jahr. Ich kann mich wirklich beklagen, besonders dank des Lovelybooks-Treffens am Samstag. Unter meinen Messemitbringseln sind einige Bücher auf die ich schon seit längerer Zeit ein Auge geworfen hatte (z.B. „Madame Picasso“ von Anne Girard), daher freut es mich besonders, dass diese jetzt bei mir einziehen dürfen. Ich bin mir aber ganz sicher, dass das eine oder andere Buch für eine Verlosung für euch wie gerufen kommt, also bleibt gespannt.  🙂 Welcher Lesestoff genau in mein Regal wandern wird, werde ich in den nächsten Tagen erzählen.

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Meine Highlights dieses Jahr waren:

  • Die Lesung von David Whitehouse im englischen Doppeldeckerbus
  • Die Loewe-Thrillernacht mit Eoin Colfer, Arno Strobel, Ursula Poznanski und Janet Clark
  • Der Krimi-Club unter anderem mit Jussi Adler-Olsen, Wolfgang Föhr und auch Ursula Poznanski
  • die unterhaltsamen Lesungen bzw. Gespräche mit Sebastian Fitzek
  • Das Lovelybooks Leser- und Bloggertreffen

So, jetzt wisst ihr so ungefähr, was ich das letzte Wochenende getrieben habe 😉 In nächster Zeit werde ich nach und nach genauer über meine Erlebnisse auf der Leipziger Messe und die einzelnen Lesungen berichten.

Wer von euch war denn auch da und was habt ihr so erlebt?