Schlagwort-Archive: S.Fischerverlage

Monatsrückblick September 2020

Diesen Monat habe ich drei Bücher gelesen und den Rest von „Aus schwarzem Wasser“ von Anne Freytag, das ich ja schon im August begonnen hatte. Mal wieder habe ich auch Kinderbücher gelesen, denn ich bin der Meinung, dass man nie zu alt für Kinderbücher ist, vor allem wenn sie eine tolle Botschaft vermitteln.

Meine gelesenen Bücher im September 2020
  • „Zugvögel“ von Charlotte McConaghy – Was für ein tolles Buch über Natur, das Leben und die Suche nach de Sinn des Lebens. Franny will die letzten Zugvögel auf unserem Planeten begleiten, um sie zu erforschen, aber auch um sich ihrer eigenen Vergangenheit zu stellen. Dieser Roman lohnt sich schon allein wegen der toll gezeichneten Charaktere. Hier geht’s zu kompletten Rezension.
  • „Endling – Weggefährten und Freunde“ von Katherine Applegate – Ich liebe diesen zweiten Band um Byx und ihre Freunde genauso wie den ersten Teil. Freundschaft, Mut und Gerechtigkeit stehen im Mittelpunkt. Dabei ist auch die Welt so unglaublich fantasievoll. Lest es, egal in welchem Alter ihr seid. Hier findet ihr die Rezension zum Buch.
  • „Das Faultier und die Motte“ von Emilia Dziubak – Zu diesem Kinderbuch habe ich wegen meiner Faultierliebe gegriffen. Auch wenn das Faultier nur am Rande vorkommt, ist dieses Buch doch besonders. Es besticht durch die tollen, detaillierten Illustrationen. Dabei werden die verschiedensten Tierfreundschaften erklärt, egal ob im Wasser oder an Land. Leider wird zu jedem Beispiel nur ein einziger Satz erklärend zur Seite gestellt, was ich etwas dürftig finde. Mit mehr Infos, die mehr als nur Stichpunkte liefern, wäre dieses Buch ein wahrer Schatz. So fehlt ihm eindeutig etwas an Tiefe.

Ich danke allen Verlagen für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare.

Rezension: „Zugvögel“ von Charlotte McConaghy

Cover „Zugvögel“ (Bildrechte: S.Fischer)

„Weil wir uns selbst so wichtig nähmen und ständig verzweifelt nach Sinn suchten, hätten wir unser Gespür für diesen Planeten, dem wir unser Leben verdanken, verloren.“

(S.306)

Inhalt: Eine Welt ohne wilde Tiere, weder an Land in der Luft oder im Wasser. Das ist die Realität, mit der sich Franny konfrontiert sieht. Einzig und allein ein Schwarm Küstenseeschwalben lebt noch in Grönland und steht kurz davor zu seiner letzten Reise Richtung Süden aufzubrechen. Kann Franny diesen Vögeln folgen und mit deren Hilfe vielleicht auch noch die letzten Fische in Ozean ausfindig machen?
Es beginnt das große Abenteuer, bei dem es um viel mehr geht, als nur wilde Vögel. Verlässlichkeit und Freundschaften sind Pfeiler auf die Franny nun bauen muss, auch wenn ihr Leben bisher alles andere als geradlinig und stabil war. Franny folgt den Vögeln und begibt sich damit auf die Suche nach der Sinnhaftigkeit des eigenen Lebens.

Weiterlesen

Rezension: „Die Wunderfrauen – Alles was das Herz begehrt“ von Stephanie Schuster

Cover „Die Wunderfrauen“ (Bildrechte: S. Fischerverlage)

„Aus Luises Notizbuch:

– Ungewöhnliches neben Gewöhnliches legen, als Magnet […]

– Vertrauen schaffen, Wohlbefinden signalisieren“

(S.267)

Inhalt: Luise, Annabell, Helga und Marie sind vier unterschiedliche Frauen, die versuchen im Deutschland der 1950er Jahre ihren Weg zu gehen und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Die eine möchte einen Tante-Emma-Laden eröffnen, die andere mit ihrer Rolle als Gattin eines Doktors glücklich werden, die dritte versucht sich von ihren Eltern zu emanzipieren und die letzte sucht eine sichere Heimat. Jede hat mit den Schrecken des Krieges ihre ganz eigenen Erfahrungen gemacht und es stehen neue Herausforderungen an, die bewältigt werden wollen. Ein Roman über den Neubeginn und eine ganz besondere Aufbruchsstimmung von vier Frauen, die sich alle nur ein geordnetes Leben wünschen.

Weiterlesen