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Duell bei Madame Klappentext: Reihe gegen Einzelband

Ich räume ja ständig mein Bücherregal um. In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass ich schon eine Menge Reihen angesammelt habe. Da ist es doch mal an der Zeit, dass man die Reihen den Einzelbänden gegenüber stellt.

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Die erste Reihe, die ich gelesen habe war Harry Potter. Ich war hin und weg. Band 1-4 habe ich nacheinander verschlungen, danach musste ich, wie alle anderen auch, immer auf die Veröffentlichung neuer Bände warten. Denn Reihen haben ein riesiges Suchtpotential. Dabei sind die meisten Reihen in meinem Bücherregal Trilogien.

Meine Top 5 der  Reihen sind:

  1. Harry Potter von Joanne K. Rowling (Carlsen) – Band 1-7
  2. Dancing Jax von Robin Jarvis (script5) – Band 1-3  (im Oktober hat das Warten ein Ende, denn endlich kommt der letzte Band der Reihe raus)
  3. Dark Canopy von Jennifer Benkau (script5) – Band 1-2
  4. Milleniumtrilogie von Stieg Larsson (Heyne) – Band 1-3
  5. Rosentrilogie von Jennifer Donnelly (Piper) – Band 1-3

Ist es immer gut, wenn ein Buch zu einer Reihe gehört? Nein, denn manchmal schreckt es mich aber auch ab, wenn ich auf dem Klappentext lese, dass es der erste Band einer Reihe ist. Somit fühle ich mich immer verpflichtet, die anderen Bände auch zu kaufen / zu lesen. Man will ja schließlich wissen, wie es ausgeht. Die Game of Thrones / Feuer und Eis Bände sind so ein Fall für mich. Ich mag die Geschichte sehr, aber sie ist ja so komplex, dass ich doch immer wieder davor zurückschrecke und bestimmt schon ein Jahr Band 3 vor mir herschiebe. Es ist mir auch schon passiert, dass ich eine Reihe abgebrochen habe. So passiert bei Twilight: Das ist nicht meine Geschichte. Ich konnte einfach nicht mit Edward und Bella mitfiebern. Nach dem ersten Teil war dann Schluss für mich.

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Tolle Einzelbände

Einzelbände können in Sachen Spannung auf jeden Fall mit Reihen mithalten und sind auch sonst nicht schlechter. Schließlich können viele Autoren beides gut schreiben. (Ursula Poznanski, Maggie Stiefvater oder Jennifer Benkau, usw.) Es ist, wie so vieles im Leben, eine Geschmackssache. Bei einigen Einzelbänden würde ich mir allerdings wünschen, dass es noch ein Fortsetzung gibt, um noch mehr über die Figuren zu erfahren. Zum Beispiel bei Everlasting (Wunderlich) von Holly Jane Rahlens.

Fazit: Ich mag das eine nicht lieber als das andere. Reihen haben allerdings ein höheres Suchtpotential für mich. Gleichzeitig ist dies aber auch ein Punkt, der mich manchmal davon abhält zu einem bestimmten Buch zu greifen, da man sich damit für ein längeres Leseprojekt „verpflichtet“.

Übrigens habe ich auch in meinem Bücherregal versucht aufzulisten, bei welchem Buch es sich um einen Reihentitel handelt, also schaut mal rein.

Welches sind denn eure Lieblingsreihen oder welche Reihen habt ihr abgebrochen?

Verlosung: „Die Achse meiner Welt“ von Dani Atkins

Vor kurzem habe ich das Buch „Die Achse meiner Welt“ von Dani Atkins vorgestellt. (Hier geht’s zur Rezension) Ein Buch über Freundschaft mit vielen unvorhergesehenen Wendungen. So ein Buch liest man nicht gern allein, da es viel zu grübeln gibt. Und man immer wieder denkt, wie kann das denn sein? Und weil ich nun auch wissen will, wie andere das Buch finden, habt ihr jetzt die Chance das gute Stück zu gewinnen.

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Ich durfte mich zu den glücklichen Gewinnern bei Vorablesen zählen. Das heißt, ich habe dieses Mal nicht nur das Buch zur Rezension bekommen, sondern auch eine passende Filztasche, die das Buch perfekt schützt und dazu noch hübsch aussieht. :-) Und das alles eben nicht nur einmal sondern gleich doppelt. Damit möchte ich euch nun eine Freude machen und ihr könnt das Taschenbuch von „Die Achse meiner Welt“ plus passender Filztasche gewinnen.

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Ihr wollt mitmachen? Kein Problem, dafür müsst ihr folgendes tun:

1. Werdet Fan meiner Facebookseite

 und / oder (wenn ihr schon Fan seid)

2. Kommentiert den Beitrag hier im Blog oder auf Facebook.

Das Los wird dann entscheiden, wer gewonnen hat :-)

Wichtig:

  • Ihr solltet mindestens 18 Jahre alt sein. Seid Ihr noch keine 18, benötige ich eine Einverständniserklärung eurer Eltern bevor ihr am Gewinnspiel teilnehmt.
  • Die Teilnahme ist aus logistischen Gründen auf Deutschland beschränkt.
  • Ansprechpartner für dieses Gewinnspiele ist ausschließlich Madame Klapentext, nicht Facebook. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, keine Barauszahlung des Gewinns.
  • Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 07.09.2014 um 23:59 Uhr.

Der Gewinner wird bis zum 10.09.2014 per E-Mail benachrichtigt. Der Vorname wird zeitgleich hier auf dem Blog veröffentlicht. Der Gewinner hat dann 14 Tage Zeit auf die Gewinnbenachrichtigung zu antworten, um mir die Versandadresse mitzuteilen. Sollte ich keine Antwort auf die Mail erhalten, wird nochmals ausgelost.

Ich drücke euch allen die Daumen!

PS: Weitersagen ist natürlich ausdrücklich erlaubt :-)

Gemeinsam Lesen: „Erebos“

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1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich habe gestern Abend gerade mit „Erebos“ von Ursula Poznanski angefangen. Da mich die Müdigkeit übermannt hat, bin ich erst auf Seite 25.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Auf dem Küchentisch lagen Geld und Einkaufszettel von sagenhafter Länge“ (S. 25)

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Das Buch war sehr lange auf meinem Wunschzettel und liegt jetzt auch schon eine ganze Weile auf meinem SuB. Ich bin neugierig was mich erwartet, da ich bis jetzt nur Gutes gehört habe. Schon nach so wenigen Seiten merkt man, dass es eine spannende Story ist.

4. Suchst du dir für deinen Urlaub spezielle Urlaubsbücher aus, oder liest du einfach das, worauf du gerade Lust hast, bzw. wo du zuhause schon dran warst?

Welches Buch ich lese, hat im Grunde nichts damit zu tun, ob ich sie im Urlaub lesen will oder abends im Bett. Die einzige Einschränkung ist vielleicht, dass ich in mein Urlaubsgepäck nicht unbedingt das schwerste Hardcover aus dem Regal einpacken würde.

Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher und Weltenwanderer. Eine schöne Sache, um zu sehen, was andere gerade so lesen.

3 Bücher ein Ort: New York

Es passiert doch immer wieder, dass man sich für ein Buch entscheidet, weil es in einem ganz bestimmten Ort spielt, oder es stellt sich während des Lesens raus, dass der Handlungsort bestimmend für die Atmosphäre ist. In der Kategorie „3 Bücher ein Ort“ durchforste ich mein Bücherregal nach Büchern mit dem gleichen Handlungsort. Der Ort für dieses Mal: New York.

Der Teufel von New York (Bildquelle: dtv)

„Der Teufel von New York“ von Lyndsay Faye (dtv): Bei diesem Buch war es tatsächlich so, dass mich schon der Beginn des Klappentextes („Der erste Fall für die Polizei von New York […] 1845“) neugierig auf das Buch gemacht hat. Man taucht ab, in die New Yorker Unterwelt, eine Welt von Gangstern, Einwanderern und eben der neugegründeten Polizei. Ein durchaus interessantes Buch, das mehr von seiner Atmosphäre lebt, als vom Kriminalfall selbst. (Der war doch recht verwirrend) Ich bin mal gespannt, was mich im zweiten Band erwartet und welchen Weg die Polizei noch gehen wird.

Zur vollständigen Rezension des Buches geht’s hier lang.

 

Die Teerose (Bildquelle: Piper)

„Die Teerose“ von Jennifer Donnelly (Piper): Der wunderschöne Auftakt der Rosentrilogie. Den Anfang nimmt die Handlung in London, bis Fiona für sich in England keine Zukunft mehr sieht und in New York ihr Glück sucht. Fiona erlebt die USA als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, in der amerikanischen Metropole kann sie das erreichen, was ihr in London nicht möglich war, eine eigene Existenz aufbauen und nach vielen Rückschlägen wieder auf die Füße kommen. Von New York aus erobert sie die Welt. Mir hat es gefallen, gemeinsam mit Fiona durch die Straßen der Stadt zu spazieren und die neue Welt kennenzulernen. Es herrscht eine gänzlich andere Atmosphäre als in den Arbeitervierteln Londons, frei und selbstbestimmt. Im Gegensatz zum „Teufel in New York“ kommt der Leser hier nicht mit der dunklen Seite der Stadt in Berührung. Das Positive der Stadt steht im Fordergrung.

Stapel„Die Prinzessinnen von New York“ von Anna Godbersen (Ullstein): Mit diesem Buch machen wir einen Ausflug in die High Society New Yorks um 1900. Eine klassische Liebesgeschichte rund um Klassenunterschiede, Intrigen, Klatsch und Tratsch. Wer einmal in diese Welt des noch jungen New York eintauchen will, dem sei das Buch empfohlen, es ist allerdings recht kurzweilig. Einmal gelesen und dann ist’s auch gut. Es hat mich nicht motiviert Band 2 (Ballgeflüster) in die Hand zu nehmen.

Wie mir gerade auffällt, sind es alles drei nicht nur New York Romane, sondern auch historische Romane, die Mitte / Ende des 19. Jahrhunderts spielen. Da könnte man doch glauben, dass ich ein Faible für die Zeit habe :-)

Madame Klappentext geht online

Es begann alles mit einem „Buchtagebuch“, das ich schon einige Zeit führe, so weiß ich auch später noch, was mir genau an einem Buch gefallen hat.

Schnell habe ich Gefallen daran gefunden auch Rezensionen zu schreiben. Zunächst nur für mich und dann auf verschiedenen Buch-Communitys, so war für mich auch klar, dass es eine tolle Idee ist, einen eigenen Buchblog zu führen.
Und hier ist er nun mein Bücherblog „Madame Klappentext„.

Damit ihr auch schon etwas Inhalt zum Stöbern findet, geht es los mit drei Rezensionen, schließlich sind aller guten Dinge drei:

Cynthia soll als Journalistin mehr über die Internetaktivisten rund um Zero herausfinden. Sie selbst hat gar nicht so viel am Hut mit technischen Neuerungen. Als ein Freund ihrer Tochter dann mit ihrer hochmodernen Datenbrille in eine Verfolgungsjagd gerät, nimmt die Handlung Fahrt auf und Cyn gerät zwischen die Fronten von Internetaktivisten, Polizei, FBI und dem Datengiganten Freemee.

Hattie ist die Mutter von elf Kindern und die Großmutter einer Enkelin. Nachdem sie als junge Frau Georgia verlassen hat, lebt sie nun mit ihrem Mann August und den Kindern in Philadelphia. Nachdem Hattie einen schweren Schicksalsschlag verkraften musste, ist sie eine gebrochene Frau. Die Geschichte spielt zwischen 1925 und 1980 und erzählt in zwölf Kapiteln die Geschichte der Familie.

Bretts Mutter Elizabeth stirbt nach kurzer Krankheit und hinterlässt ihrer Tochter ein Testament, dass deren ganzes Leben auf den Kopf stellt. Brett soll ihre Lebensziele, die sie mit 14 Jahren formuliert hat, erfüllen, um erben zu können. Mit jedem erreichten Ziel erhält sie vom Anwalt ihrer Mutter einen Brief, der Brett über ihre Trauer hinweg helfen soll. Elizabeth scheint Bretts Leben in eine neue Richtung lenken zu wollen, damit diese ihr Glück findet.

Die Rechte für die Coverabbildungrn liegen bei dem jeweiligen Verlag. Mit einem Click aufs Cover kommt ihr direkt zur kompletten Rezension

Warum wird in jeder Rezension ein Lieblingsnebencharakter gekürt? Ich finde, auch die „kleinen Rollen“ sollen ihren Raum bekommen. Ohne die vielen Nebenfiguren wären doch die meisten Geschichten nur halb so bunt. Was wäre Harry Potter ohne Neville Longbottom? Pippi Langstumpf ohne Annika? Oder Lisbeth Salander ohne Holger Palmgren?

Viel Spaß beim Stöbern.
Eure Madame Klappentext