Archiv der Kategorie: Allgemein

Würdest du lieber…

In den letzte Tagen war ich viel unterwegs, erst standen ein paar erholsame Urlaubstage an und letztes Wochenende war ich in Leipzig auf der Buchmesse. Heute wollte ich den Tag eigentlich nutzen, um meine Eindrücke zu sammeln und um für euch ein paar Beiträge vorzubereiten, doch dann habe ich bemerkt, dass ein TAG von Aleshanee von Weltenwanderer auf mich wartete. Die Fragen will ich natürlich zuerst beantworten, denn die haben es zum Teil schon in sich.

Würdest du lieber …

1. …für den Rest deines Lebens nur noch Trilogien lesen ODER nur noch Einzelbände?

Das ist gar nicht so leicht zu beantworten, da ich finde, beides hat seinen Reiz. Insgesamt gibt es aber doch mehr Auswahl an „Nicht-Trilogien“, daher würde ich mich dafür entscheiden.

2 … für den Rest deines Lebens nur noch Bücher von AutorINNEN lesen oder von AutorEN?

Hmm, das ist auch nicht so leicht, bisher habe ich auch nicht wirklich darauf geachtet, ob Männlein oder Weiblein ein Buch geschrieben hat. Ich glaube aber, dass es mehr AutorINNEN gibt, daher entscheide ich mich für sie.

3 … für den Rest deines Lebens Bücher nur noch „offline“ in der Lieblingsbuchhandlung kaufen ODER nur noch im Internet, wobei du dich für einen Anbieter entscheiden musst.

Oh, das ist einfach. Ich arbeite ja selbst in einer Buchhandlung, daher würde ich mich natürlich für den lokalen Händler entscheiden. Seit meiner Ausbildung verzichte ich auch weitestgehend in anderen Bereichen auf den Kauf im Netz. Es wäre also keine Umstellung für mich, meine Bücher nur noch im Laden zu kaufen. Schließlich kann der Buchhändler vor Ort auch  alle lieferbaren Titel in der Regel bis zum nächsten Werktag versorgen.

4 … haben, dass all deine Lieblingsbücher als Kinofilme ODER als Fernsehserien verfilmt werden?

Ich bin ein Serienjunkie, also entscheide ich mich ganz klar für die Serien.

5 … für den Rest deines Lebens nur noch 5 Seiten pro Tag lesen dürfen ODER 5 Bücher pro Woche lesen müssen?

5 Bücher pro Woche ist echt ’ne Hausnummer, aber immer noch besser, als alle 5 Seiten aufhören zu müssen. Das stelle ich mir noch schwerer vor, also 5 Bücher pro Woche.

6 … dein Geld als professioneller Rezensent verdienen ODER als Autor?

Ich glaube kaum, dass ich das Talent zum Autor habe, daher wähle ich den Rezensent, aber nur, wenn ich selbst entscheiden darf, was ich lesen möchte.

7 … für den Rest deines Lebens immer wieder (nur noch) deine 20 Lieblingsbücher lesen ODER nur noch Bücher, die du nicht kennst?

Bisher habe ich sehr selten Bücher ein zweites Mal gelesen, deshalb würde ich lieber immer wieder neue Bücher lesen, auch wenn es mir beim Zuklappen des Buches sehr schwer fallen würde, zu wissen, dass ich es nicht mehr lesen darf. (Nur gut, dass diese Frage rein hypothetisch ist :-) )

8 … Bibliothekar ODER Buchhändlerin sein?

Ganz klar Buchhändlerin, schließlich habe ich diesen Beruf gelernt :-) Hoffentlich darf ich auch bis zum Rest meines Lebens Buchhändlerin bleiben, denn im richtigen Umfeld macht der Job wirklich Spaß.

9 … für den Rest deines Lebens nur noch dein Lieblingsgenre lesen ODER alle Genre außer deinem Lieblingsgenre?

Keine Ahnung, was ich auf diese Frage antworten soll, denn ich habe kein Lieblingsgenre, höchstens welche die ich so gut wie nicht lese (Lyrik, Groschenromane oder Horror). Ich bleibe also lieber auf gewohntem Terrain.

10 … für den Rest deines Lebens nur noch Printbücher lesen ODER nur noch ebooks?

Da ich keinen ebook-Reader habe, sind es definitiv die Printbücher.

Hier nun die kleine Liste der Blogs, die von mir getagged wurden.
Druckbuchstaben
Niliversum
The passion of books
Mel Bücherwurm
Jenni’s Lesewelt

 

Rezension: „Die Verratenen“ von Ursula Poznanski

„Die Verratenen“ von Ursula Poznanski (Bildquelle: Loewe)

„Es ist noch schlimmer als gestern befürchtet: Wohin wir uns auch wenden, wem wir begegnen, was wir tun. Jeder ist ein Feind.“ (S.256)

Inhalt: Eleria, kurz Ria, glaubt die Welt zu kennen, in der sie lebt. Es gibt Sphären, in denen das Leben gut organisiert und sicher ist, daneben gibt es noch ein Leben außerhalb der Sphären, in der man täglich ums Überleben kämpfen muss, denn es ist kalt, es gibt kaum etwas zu essen, man muss mit dem auskommen, was nach der „Langen Nacht“ noch von der zivilisierten Welt übrig geblieben ist. Ria lebt, wie ihre Kommilitonen in einer Sphäre, bis ihr und einigen anderen etwas Ungeheurliches vorgeworfen wird, das sie dazu zwingt, um ihr Überleben zu kämpfen.

Leseeindruck: Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so spannend fand ich die Geschichte von Beginn an. Die Welt, die Ursula Poznanski geschaffen hat, ist sehr reizvoll. An jeder Ecke wartet neues Konfliktpotential. Sphären gegen Außenwelt, Clan gegen Clan und auch innerhalb Rias Studentenclique geht jeder anders mit der Situation um. Aber es ist keine klassische „Gut-gegen-Böse“-Geschichte, denn wer weiß schon, wer gut oder böse ist? Genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Auch als Leser muss man sich erst einmal ein Bild davon machen, wer (vielleicht) auf welcher Seite steht. Ich kann jetzt sagen, dass ich sehr oft vom Verlauf der Handlung überrascht wurde.
Erzählt wird alles aus Rias Sicht, auch deshalb ist sie mein Sympathieträger in der Geschichte. Ich hätte jedenfalls zu keiner Zeit in ihrer Haut stecken wollen. Wer stellt schon gern fest, dass man wirklich niemandem in seinem Umfeld trauen kann? Generell finde ich die Figuren sehr verschieden, was wiederum für eine Menge Abwechslung sorgt. Jeder der Studenten hat eine Art Fachgebiet und somit ganz spezielle Kenntnisse. Es war interessant mit anzusehen, wie sie versuchen diese Eigenschaften  in der neuen Umgebung für sich zu nutzen. Ich habe sie jedenfalls alle in mein Herz geschlossen, genauso wie die Außenbewohner, die nun wirklich kein einfaches Leben haben. Hach, ich würde zu gern mehr schreiben, denn es gibt so viel sagen, zu diesem Buch, aber ich will nicht zu viel verraten, lest lieber selbst.

Lieblingsnebencharakter: Ich mochte Fiore, eine der Außenbewohnerin, sehr gern. Ich hoffe doch, dass sie in den nächsten Bänden wieder auftaucht, denn sie sticht mit ihrer Art definitiv aus der Menge der anderen Clanmitglieder hervor.

Fazit: Ein tolles Buch. Ich kann es kaum erwarten, den nächsten Band „Die Verschworenen“ zu lesen. Die Story überrascht immer wieder mit tollen Wendungen. Noch dazu sind die Charaktere sehr verschieden und sorgen für eine Menge Abwechslung. Wer Dystopien mag, der wird auch „Die Verratenen“ mögen. Wie ich finde, hat die Trilogie absolutes Suchtpotential.

Bewertung:
5 out of 5 stars

Bibliographische Angaben
Titel: „Die Verratenen“ (Eleria-Trilogie, Band 1)
Autor: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe
ISBN: 9783785579206
Ausgabe: Taschenbuch (9,95€)
Lesealter: ab 14 Jahre

Vorschau: Leipziger Buchmesse 2015

Bald ist es wieder so weit: Die Leipziger Buchmesse (12. – 15. März 2015) öffnet ihre Türen und es warten eine Menge neuer Bücher, Lesungen und Autoren auf uns. In den letzten Tagen habe ich mich mit dem Programm von „Leipzig liest“ beschäftigt. Wie immer gibt es eine Menge toller Veranstaltungen.
An dieser Stelle möchte ich euch nun erzählen, auf welche Autoren ich mich am meisten freue.

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Ganz weit oben in diesem Jahr steht Jussi Adler-Olsen. Er stellt zu verschiedenen Terminen seinen neuen Roman „Verheißung“ vor. Bisher habe ich noch kein Buch von ihm gelesen und trotzdem finde ich, dass von seinen Büchern eine Faszination ausgeht, der man sich kaum entziehen kann. Daher werde ich dieses Jahr die Chance sicher nutzten und zu einer seiner Lesung gehen. Eine davon ist der Krimi-Club im Landgericht Leipzig. Dort werden unter anderem auch Ursula Poznanski („Stimmen“) und Wolfgang Föhr („Wolfsschlucht“) lesen. Das wird bestimmt ein spannender Abend.

Der Loewe Verlag lockt wieder mit der Loewe-Thrillernacht. Dort werden Janet Clark („Finstermoos“), Eoin Colfer („WARP – Der Klunkerfischer“), Arno Strobel („Schlusstakt“) und Ursula Poznanski („Die Vernichteten“) lesen. Letztes Jahr war diese Veranstaltung mein absolutes Highlight. Mal schauen, wo es mich dieses Jahr hin verschlägt, denn zur selben Zeit findet die LVZ-Kriminacht statt. Dort trifft man dann unter anderem auf Zoë Beck („Schwarzblende“), Jennifer Benkau („Mit Rosen bedacht“), Sebastian Fitzek („Passagier 23“), Nicola Förg („Glück ist nichts für Feiglinge“) . Auch diese Veranstaltung ist toll besetzt, da fällt es wirklich schwer eine Entscheidung für eine von beiden Veranstaltungen zu treffen.

Die Leseinsel Fantasy in Halle 2 ist auch immer einen Besuch wert. Kai Meyer („Seiten der Welt“), Mechthild Gläser („Die Buchspringer“), Patrick Rothfuss („Die Musik der Stille“), Eoin Colfer („WARP – Der Klunkerfischer“) sind nur einige, die ihr dieses Jahr dort antreffen könnt. Besonders schön ist es, dass es dort auch meist die Möglichkeit zum Signieren der Bücher gibt.

Dies sollte erst einmal ein kleiner Vorgeschmack gewesen sein. An dieser Stelle noch ein kleiner Tipp: Schaut rechtzeitig im Online-Programm nach, ob eure Veranstaltungen auch stattfinden wird, denn hin und wieder gibt es leider auch Absagen und Terminverschiebungen. Ich freue mich jedenfalls schon riesig auf die Messe.

Habt ihr denn auch einen Messebesuch geplant? Und wenn ja, auf welchen Autor freut ihr euch am meisten?

Blogvorstellung: Frau Fadenschein

Zieh' deinem Buch was schönes an!

Seid ihr eher Typ „Eselsohr“ oder „Ich-hüte-mein-Buch-wie-einen-Schatz“? Ich gehöre definitiv zur zweiten Kategorie. Es bricht mir mein Bücherherz, wenn meinem Buch in den Weiten meiner Tasche oder auf dem Balkontisch etwas zustößt. Teeflecken, Eselsohren oder angestoßene Ecken sind ein wahrer Alptraum für mich. Es mag sein, das dies ein komischer Spleen ist, aber seis drum, so ist das bei mir nun mal. Deshalb geht an dieser Stelle ein riesen Dank an Frau Fadenschein, die mit ihren Schutzumschlägen den Bücherfreunden dafür sorgt, dass meine Bücher all ihre Abenteuer gut erhalten überstehen. Daher möchte ich heute die Gelegenheit nutzen und euch Frau Fadenschein ans Herz legen.

Den Blog Frau Fadenschein betreibt die liebe Claudia nun schon seit Anfang 2013 mit viel Liebe. Auf ihrer Seite wird gebacken, genäht, gehäkelt und eigentlich alles gemacht, womit man kreativ sein kann. Da sich meine persönlichen Vorlieben natürlich immer irgendwie auch ums Buch drehen, will ich mich hier mal um die buchaffinen Nebenprodukte kümmern, (wie der Buchhändler so schön zu sagen pflegt), die Claudia näht.

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Meine beiden Bücherfreunde

Ich besitze mittlerweile zwei Bücherfreunde, die ich nicht mehr missen möchte. Sie sind toll verarbeitet und schmiegen sich sehr schön um den Einband. Mit Hilfe von eingenähten Gummis hält alles super und zappelt beim Lesen nicht störend rum. Die Bücherfreunde gibt es übrigens in zwei Größen: Für Taschenbücher und Hardcover. (Dabei ist es übrigens (fast) egal wie dick ein Buch ist, denn die Bücherfreunde haben nur an einer Seite eine feste Lasche. Die zweite bleibt variabel, damit passt sich der Bücherfreund dem Buch an.) Frau Fadenschein bietet die Bücherfreunde in vielen verschiedenen Designs an, da sollte doch für jeden Buchliebhaber etwas dabei sein.  So ist das Buch hübsch angezogen und gleichzeitig geschützt, was will man mehr?

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Die ganze bunte Vielfalt der Bücherfreunde

Noch so eine tolle Idee ist das Kissen „Leseknochen“. Auf ihm kann man sein Buch ablegen, um seine Arme ein wenig zu entlasten. Ich nutze ihn oft, wenn ich auf dem Sofa lese. Den Leseknochen lege ich auf meinen Schoß, dann hilft er dabei das Buch zu halten. Im Liegen macht es sich auch gut, wenn man sich den Leseknochen auf den Bauch legt. Und wenn man ihn mal nicht braucht, sieht er auf dem Sofa einfach hübsch aus :-)

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Und dann  wären da noch die kleinen Filzlesezeichen. Sie werden auf die Seite gesteckt und lassen sich nicht so einfach abschütteln. Damit hat dann der lieblose Kassenzettel als Lesezeichen ausgedient.

Filzlesezeichen

Wenn ihr mehr über die Produkte, Claudias neueste Nähprojekte oder ihre Stubentiger :-) erfahren wollt, schaut auf der Homepage zu Frau Fadenschein vorbei. Und wenn ihr einem Bücherfreund ein neues zu Hause geben wollt, dann schaut mal hier vorbei.

Jetzt interessiert mich natürlich noch, ob unter euch noch andere Leser sind, die ihre Bücher hüten wie einen Schatz?

Die Fotos wurden mir freundlicherweise von Frau Fadenschein zur Verfügung gestellt.

Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit

Schon das zweite Licht wurde heute am Adventskranz angezündet. In der Vorweihnachtszeit gehört es für mich schon seit Kindertagen dazu Weihnachtsplätzchen zu backen. Und mittlerweile gibt es vom klassischen Herz, Stern oder Mond bis zum Eiffelturm wirklich eine Menge verschiedener Ausstechformen. Dieses Jahr habe ich mir eine ganz besondere Form von der Frankfurter Buchmesse mitgebracht. Ein aufgeschlagenes Buch :-) Die musste natürlich mit, ich hatte gar keine Wahl.

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Also hieß es diese Woche, dran ans Mehl. Es wurde geknetet, ausgerollt, ausgestochen und gebacken. Das Ausstechen war ein wenig Fummelei. Die einzelnen Buchseiten sollten schön zu erkennen sein und deshalb muss man beim Herauslösen des Teigs vorsichtig sein, damit das Buch nicht auseinander fällt. Mit Büchern muss man also in jeder Situation sorgsam umgehen, egal ob sie aus Papier oder Teig sind :-)

Nach dem Backen wird man dafür dann auch reichlich mit hübschen Bücherplätzchen belohnt.

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Und jetzt kann ich mich wie ein richtiger Bücherwurm durch meine Bücher futtern. Meine Bücher sind übrigens aus Butterplätzchenteig gebacken. Für alle, die es nachbacken wollen, hier das Rezept:

Butterplätzchen

Zutaten:

  • 270g Mehl
  • 100g Zucker
  • 150g Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei

Alle Zutaten werden in einer Schüssel vermischt und zu einem glatten Teig verarbeitet. Die Butter sollte schön weich, aber nicht flüssig sein.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3-5 mm dick ausrollen und die gewünschten Formen ausstechen. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Bei 180°C Umluft ca. 7-9 Min goldbraun backen

Fertig :-)

Aktion: Loewe spendet ein Lächeln

Heute durften wir das erste Türchen am Adventskalender öffnen. Das heißt, Weihnachten steht vor der Tür für viele die schönste Zeit des Jahres. Es ist aber auch die Zeit, an Andere zu denken und Geld für einen guten Zweck zu sammeln.

Beim Loewe-Verlag läuft derzeit eine Facebook-Spendenaktion zu gunsten von Klinikclowns. Für jeden neuen Facebookfan von Loewe, spendet der Verlag 0,50 € an den „Dachverband der Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e. V.“ Eine gute Sache, denn diese Menschen geben alles dafür den Patientien in einer schwierigen Zeit ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

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Also, macht euch auf zur Loewe Verlag-Facebookseite und mit einem „Gefällt mir“ könnt ihr Gutes tun :-)

Der Lovelybooks-Leserpreis: Die Nominierungsphase läuft

Es ist wieder so weit: Der Lovelybooks-Leserpreis 2014 wird Ende November vergeben. Dabei entscheidet nicht irgendeine Jury über Gold, Silber und Bronze, nein wir alle dürfen unsere Lieblingsbücher in 16 Kategorien wählen. Noch bis zum 20.11. 2014 kann man seinen Liebling für den Preis nomienieren, dann kommen die 35 Titel mit den meisten Nomienierungen ins Finale. Unter den Finalisten darf man dann wieder seine Stimme für den Lieblingstitel vergeben.

Es ist eine tolle Sache, dass der Leser ganz direkt nach seiner Meinung gefragt wird, denn schließlich sind Verkaufszahlen nicht alles. (Wie der eine oder andere Fehlkauf im Bücherregal sicher beweist :-) )

Ich habe heute schon mal meine Nominierungen abgegeben, zumindest für die Kategorien, in denen ich auch eine Aussage treffen kann.

Romane: „Das Haus der vergessenen Bücher“ von Christopher Morley (Definitiv mein absolutes Lieblingsbuch dieses Jahr)

Jugendbuch: „28 Tage lang“ von David Safier („Dancing Jax – Das Finale“ von Robin Jarvis hätte es auch verdient, da ich es bisher aber noch nicht gelesen habe, wollte ich es nicht nominieren)

Liebesroman: „Die Achse meiner Welt“ von Dani Atkins („Marmorkuss“ von Jennifer Benkau ist auch ein heißer Tipp, steht aber bisher nur auf meinem Wunschzettel)

Historischer Roman: „Als wir unsterblich waren“ von Charlotte Roth

Sachbuch und Ratgeber: „Darm mit Charme“ von Giulia Enders

Krimi: „Mr. Mercedes“ von Stephen King

Bester Buchtitel: „Weit weg und ganz nah“ von Jojo Moyes

Bestes Cover: „Dancing Jax – Das Finale“ von Robin Jarvis

Lieblingsautor: Ursula Poznanski (das war wirklich schwierig, da man sich ja für eine Person entscheiden muss. „Erebos“ stand natürlich dieses Jahr nicht mehr zur Wahl, da es aber eines meiner Highlights war, habe ich mich in dieser Kategorie gern für die Autorin entschieden)

Ich finde es jedes Jahr wieder interessant zu sehen, welche Bücher man in den Nominierungslisten findet, denn zu Beginn denke ich oft: Aus der Kategorie habe ich dieses Jahr nix gelesen und beim Stöbern findet man dann doch immer wieder Titel die man mochte. Es ist schön zu sehen wie viele tolle Bücher jedes Jahr erscheinen. Oft entdecke ich auch neue Schätze, die mir bisher durch die Lappen gegangen sind. Also, wenn ihr auch eure Stimme abgeben wollt, dann gehts hierlang  zum Lovelybooks-Leserpreis.

Übrigens verlost Lovelybooks Buchpakete mit 50 Bücher als Aktion zum Leserpreis, hier erfahrt ihr mehr dazu.

PS: Ihr könnt natürlich gern einen Kommentar da lassen und mir eure Nominierungsvorschläge mitteilen.

Meine Buchtagebücher

Wie ihr vielleicht wisst, benutze ich neben dem Blog, ganz klassisch Papier und Stift, um mir Dinge zu Büchern zu notieren. Dafür habe ich mir vor einigen Jahren (April 2012) ein Buchtagebuch gekauft. Auch wenn das erste noch nicht voll ist, (da ich leider nicht jedes Buch dort verewige :-( ) besitze ich mittlerweile drei verschiedene Ausgaben. Eine gute Gelegenheit euch mal die Idee des Buchtagebuchs vorzustellen und die Vorzüge und Nachteile der einzelnen Bücher zu beleuchten.

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Meine Buchtagebücher: „Ex Libris“ , „The Book Lover’s Jounal“ , „Bücher sind treu“

Im Prinzip sind alle drei ähnlich aufgebaut. Man trägt die bibliographischen Angaben des Buches ein (Autor, Titel, Erscheinungsdatum, Genre, usw.) und hat dann noch die Möglichkeit Gedanken, Zitate oder was einem sonst noch zu einem Buch einfällt festzuhalten. Am Schluss vergibt man dann eine Wertung für das jeweilige Buch. Die Idee dahinter ist, seine Gedanken zu Gelesem festzuhalten, damit man später auch noch weiß, was so besonders an dem einen oder anderem Buch war. Alle bieten auch die Möglichkeit verliehene und geliehene Bücher aufzulisten, auch eine Wunschliste kann man anlegen.

Besondere Pluspunkte:

Das „Ex Libris“ Buch ist sehr edel und besonders übersichtlich, da man am Schluss noch ein Inhaltsverzeichnis mit seinen Buchschätzen anlegen kann. Es verfügt über eine Einstecktasche, in der man Notizzettel verstauen kann. So kommt nichts weg, was mit dem Buch zu tun hat. Sehr praktisch.

„The Book Lover’s Jounal“ bietet unheimlich viel Varianten das Buch zu Bewerten. Man hat eine Tabelle, in der man den Plot, die Charaktere, den Schreibstil, die Lesbarkeit und noch einiges mehr einzeln beurteilen kann.  Lustig finde ich auch die Zeile: „Erwähnenswerte Erfahrungen während des Lesens“. Es gibt auch eine Reihe mehr Listen am Ende des Buches. („Wo bekomme ich meine Bücher her“, „Lesegruppenlisten“, „Kontakte“, „Lieblingsautoren“, „Bücher, die mein Leben verändert haben“ und noch viele mehr)

Die Grafik der „Bücher sind treu“ Ausgaben aus dem Atlantik-Verlag finde ich besonders gut. Zum einen lächelt uns Skipper vom Cover entgegen und die Bewertung erfolgt nicht mit Punkten oder Sternen, sondern Knochen. Eine tolle Idee wie ich finde. Am Ende kann man auch noch seine Lieblingsbuchhandlungen auflisten. Daneben sind die Seiten noch mit allerlei literarischen Zitaten geschmückt.

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Mein Buchtagebuch: „Ex Libris“

Kleine Minuspunkte:

Man hat in der „Ex Libris“ Ausgabe nicht so viel Platz für den Leseeindruck/Zitate. 12 Zeilen waren mir manchmal zu wenig

Das „Book Lover’s Jounal“ ist leider komplett auf englisch. Mich stört das nicht so sehr, für den einen oder anderen könnte es aber hinderlich sein. Die Spiralbindung ist da schon ein größerer Minuspunkt in Sachen Haltbarkeit. Wer allerdings sorgsam mit dem Büchlein umgeht, wird auch lange Spaß dran haben.

„Bücher sind treu“ ist eine tolle Ausgabe, bei der mir nichts negatives auffallen will, wenn man kleinlich sein will, vielleicht der Umfang von „nur“ 50 Büchern, die Platz darin finden.

DSCI0677Fazit:

Alle drei sind tolle Begleiter im Alltag eines Buchliebhabers. Sozusagen eine kleine Gedächtnisstütze im Labyrinth der gelesenen Bücher. Sie sind handlich, kompakt und praktisch. Eine tolle Geschenkidee. Mein Favorit ist das Buchtagebuch aus dem Atlantik-Verlag, da es Skipper zu einem Hingucker macht und ich einfach keinen echten Minuspunkt finden konnte.

Wer übrigens mehr über Skipper und Atlantik erfahren will, der klickt bitte hier.

Bibliographische Angaben:

Titel Ex Libris The Book Lover’s Journal Bücher sind Treu
Verlag Leuchtturm 1917 Peter Pauper Press Atlantik
Umfang für 156 Bücher für 71 Bücher für 50 Bücher
Bindung Hardcover Spiralbindung Hardcover
ISBN 9781441304827 9783455370096
Meine Bewertung 4 out of 5 stars 4 out of 5 stars 5 out of 5 stars

Benutzt ihr selbst auch so ein Buch? Oder könnt ihr euch das überhaupt nicht vorstellen? Ich bin gespannt, wie ihr die Idee des Buchtagebuchs findet.

Top Ten Thursday #173

Auch wenn heute schon Freitag ist: Ich mache heute zum ersten Mal mit beim Top Ten Thursday einer Aktion von Steffis Bücherbloggeria.

Top Ten ThursdayDas Thema heute: 10 Bücher, die ihr niemals empfehlen würdet!

Puh, das ist nicht so einfach, den insgesamt liest man natürlich mehr gute als schlechte Bücher, da Geschmack aber bekanntlich verschieden ist, gibt es auch kein richtig oder falsch. Ich bin gespannt, ob ihr meiner Meinung seid, oder gar eines eurer Lieblingsbücher auf meiner Liste landet.

Top Ten Thursday Cover

  1. „Das Geheimnis der Monduhr“ von Amanda Brooke: so viele eigenartige Wendungen, dabei dachte ich mir oft: Das alles nicht besonders schlüssig ist.
  2. „Wer hat Angst vor Jasper Jones“ von Craig Silvey: ein interessanter Einstieg, der das leider nicht halten konnte, für mich zu langatmig.
  3. „Dornentöcher“ von Josephine Pennicott: Ich bin mit den Charakteren nicht warm geworden, ganz im Gegenteil, die Hauptfigur war mit unsympathisch und habe dann auch abgebrochen.
  4. Twilight-Trilogie von Stephenie Meyer: Mit Band 1 habe ich es unter Qualen versucht, Bella und Edward sind einfach nichts für mich. Es wird für meinen Geschmack zu viel geschmachtet.
  5. „Zurück aus Afrika“ von Corinne Hofmann: Wenn man den Nachfolger der „Weißen Massai“ nicht gelesen hat, ist auch gut, denn man lernt in der Hauptsache, dass die Autorin sehr überzeugt von sich ist.
  6. „Der Stechlin“ von Theodor Fontane: Typisch Fontane: Es wird geredet, und geredet und geredet und danach wird geredet, mir war das zu anstrengend
  7. „Die Tochter der Wanderhure“ von Iny Lorentz: Die Geschichte hat einfach nichts mehr mit dem tollen ersten Band zu tun
  8. „Ein Plötzlicher Todesfall“ von Joanne K. Rowling: Kein einziger der vielen Charaktere konnte mich erwärmen, nach 100 Seiten war Schluss für mich.

 So diese  Bücher sind mir spontan in den Sinn gekommen, Nr. 9 und 10 fallen mir beim besten Willen nicht ein und ich mag mir jetzt nichts aus den Fingern saugen :-)

Und welche Bücher sind bei euch durchgefallen?

Gewinner „Die Achse meiner Welt“

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Auslosung bei Kerzenschein

Viele von euch haben an der Verlosung zu „Die Achse meiner Welt“ von Dani Atkins mitgemacht. Es hat mich gefreut zu sehen, dass auch ihr neugierig auf das Buch seid. Wer sich einen kleinen Vorgeschmack holen will, der kann nochmal meine Rezension nachlesen.

Jetzt zum wichtigen Teil – Wer hat gewonnen?

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Patricia –  Die Losfee hat deinen Namen gezogen.

Herzlichen Glückwunsch! Ich würde mich übrigens freuen, zu erfahren, wie dir das Buch gefallen hat. Viel Spaß damit.