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Monatsrückblick: Mai 2020

Tja, so langsam hat mich der Alltag wieder und die Lesezeit ist wieder knapper, umso zufriedener bin ich, dass ich mir bisher ein wenig der Leseroutine in den neuen Alltag rüber retten konnte. Alle Bücher in diesem Monat habe ich wirklich gern gelesen und ein Herzensbuch war auch dabei.

Meine gelesenen Bücher aus dem Mai
  • „Das Tor“ von Basma Abdel Aziz – Eine moderne Dystopie, die Zensur, Meinungsfreiheit und totale staatliche Überwachung zum Thema hat. Der nüchterne Stil mag etwas gewöhnungsbedürftig sein, das Thema ist aber umso packender. Hier meine Rezension.
  • „Wie uns die Liebe fand“ von Claire Stihlé – Charmant, verrückt und was fürs Herz. Auch wenn ich die Story an einigen Stellen ziemlich überdreht finde, besticht sie doch mit einem französischen Charme, der mir gefällt. Unterhaltsame Lektüre für Zwischendurch von der man nicht zu viel erwarten sollte. Hier meine Rezension.
  • „Das Beste kommt noch“ von Richard Roper – Was für sympathisch unperfekte Hauptfiguren. Ich mochte Andrew und Peggy von Beginn an. Eine tolle Geschichte über Selbstzweifel und Einsamkeit. Hier meine Rezension.
  • „Marianengraben“ von Jasmin Schreiber – Ein absolutes Lesehighlight. Tieftraurig und gleichzeitig unglaublich lustig wird eine Geschichte von Trauer und der Kampf mit Depressionen erzählt. Zwei tolle Charaktere führen durch die Story und lassen mich einfach nicht mehr los. Lest bitte dieses Buch. Es wird sich lohnen. Versprochen. Noch mehr lobende Worte findet ihr in meiner Rezension.
  • „Die Spiegelteisende – Die Verlobten des Winters“ von Christelle Dabos – Dieses Buch habe ich gerade zum zweiten Mal gelesen und ich mag es noch mehr als beim ersten Mal schon. Die Welt ist so fantasievoll schön, gleichzeitig aber auch grausam. Mit Ophelia begleiet man eine junge Frau, die eine tolle Entwicklung durchmacht und trotz aller Widrigkeiten ihr Leben nicht aus der Hand gibt. Ich hoffe, dass die folgenden Bände ihr noch mehr Selbstständigkeit geben werden. Ich bin gespannt. Die Rezension folgt noch.

Ich bin mit dem Monat Mai wirklich zufrieden. Kennt ihr denn eines der Bücher? Wenn ja, wie hat es bei euch abgeschnitten? Welches war euer Monatshighlight?

Monatsrückblick: April 2020

Im April hatte ich wegen Corona fast mehr Lesezeit als mir lieb war, aber man soll ja immer das Gute hervorheben. Bei mir ist das eindeutig der wiedergefundene Leseflow und auch hier auf dem Blog habe ich mal wieder etwas Ordnung gemacht, auch wenn ich damit noch lange nicht fertig bin. Das habe ich also alles im April gelesen:

Eine kleine Auswahl vom Anfang des Monats

Joey und Luke Kelly: „Bulli-Challenge“ – Was für Spaß als alter Kellyfan. Wie immer paart Joey seine neuen Eindrücke mit alten Kelly-Anekdoten. Ich bin bei diesem Thema einfach nicht neutral, denn die Kellys haben mir in meiner frühesten Jugend einfach zu viel bedeutet und tun dies immer noch. Ein tolles Buch.

Felicitas von Lovenberg (Hg.): „Lob der guten Buchhandlung“ – Es ist ja keine Überraschung, dass ich Bücher über Bücher und Buchhandlungen mag und so trifft dieses Büchlein auch wieder voll ins Schwarze. Es versammelt die verschiedensten Beiträge zu Buchhandlungen und ist eine Hommage an diese ganz speziellen Orte in jeder Stadt. Auch wenn mich mein Buchhändlerherz hier parteiisch werden lässt ist es eine klare Leseempfehlung für alle, die nicht ohne Bücher leben wollen.

Judith Pinnow: „Rendezvous in zehn Jahren“ – Eine tolle Geschichte fürs Herz, die ich verschlungen habe. Hier geht’s zur Rezension.

Cihan Acar: „Hawaii“ – Ein Buch das mich in vielerlei Hinsicht überrascht hat. Es geht um den eigenen Platz im Leben, aber auch die Frage danach, was das eigentlich genau ist. Hier geht’s zur Rezension

Christina Henry: „Chroniken von Alice“ – Eine gelungene, wenn auch blutige Adaption des Alice-im-Wunderland-Stoffs. Mir hat’s gefallen, obwohl ich das Original noch nicht komplett gelesen habe. Hier geht’s zur Rezension

Gottfried Keller: „Spiegel, das Kätzchen“ – Ein Klassiker, der sich wirklich zu lesen lohnt. Es geht um Gier, List und Cleverness. Noch dazu in einer so schönen Ausgabe, da macht das Lesen nochmehr Spaß 

Shaun Bythell: „Tagebuch eines Buchhändlers“ – Was soll ich sagen, auch wenn Shaun Antiquar ist, konnte ich an so vielen Stellen mitfühlen und hatte unglaublich viel Spaß. Das war genau das richtige Buch für meinen Buchhandlzngsentzug.

Julia Holbe: „Unsere glücklichen Tage“ – Ein Buch mit wahrem Sommerfeeling und einer Menge Drama. Wer Herzschmerz und Freundschaften gern zum Thema hat, ist mit diesem Buch bestens beraten. 

Holly-Jane Rahlens: „Das Rätsel von Ainsley Castle“ – Sicher eine Geschichte, die nicht nur für Kinder geeignet ist. Wie immer steckt eine originelle Idee hinter allem. Hier geht’s zur Rezension.

Valerie Fritsch: „Herzklappen von Johnson & Johnson“ – Ich habe selten ein Buch gelesen, das so voller Poesie steckt. Trotz schwerem Thema kann ich das Buch nur jedem ans Herz legen. Hier geht’s zur Rezension.

Gerorge Saunders: „Fuchs 8“ – Da habe ich für mich mal wieder einen Schatz entdeckt. Eine tolle Geschichte über die Menschen und deren Umgang mit der Natur. Hier geht’s zur Rezension.

Jeanine Cummins: „American Dirt“ – Ein Buch, das mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat. Die Thematik rund um den Flüchtingsstrom Richtung USA ist wichtig, aber die Umsetzung war mir an einigen Stellen zu zäh, auch wenn ich es gern gelesen habe.

Puh, 12 Bücher habe ich im April gelesen. Wer weiß, wann es das letzte mal so viel waren? Ich hatte eine Menge Spaß und es war kein Buch dabei, dass mir nicht gefallen hat, oder das ich abbrechen musste. In diesem Sinne bin ich mit meinem Lesemonat mehr als zufrieden.

Welche Bücher habt ihr zuletzt gelesen, oder kennt ihr vielleicht auch das eine oder andere meiner April-Bücher?