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Neue Mitbewohner im Regal

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Es ist mal wieder an der Zeit meine neuen Mitbewohner vorzustellen. Seid alle herzlich willkommen und macht es euch im Regal gemütlich :-)

„Schwestern bleiben wir immer“ von Barbara Kunrath (Ullstein):
In diesem Roman geht es um die schwierigen Familienverhältnisse zweier Schwestern. Alexa und Katja hatten keine einfache Kindheit, sie waren mehr oder weniger auf sich allein gestellt und versuchen nun dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, weshalb das so ist. Gerade bin ich dabei, das Geheimnis zu lüften. Ein spannender Familienroman.

„Der Turm der Welt“ von Benjamin Monferat (Wunderlich):
Paris 1889. In der Stadt dreht sich alles um die Weltausstellung und natürlich spielt auch der Eiffelturm eine zentrale Rolle. In mitten der festlichen Stimmung muss ein Verbrechen aufgeklärt werden. Ein historischer Roman mit wunderschönem Cover. Ein wahrer Hingucker.

„Worte für die Ewigkeit“ von Lucy Inglis (Chicken House):
Ein Jugendroman, der auf zwei Zeitebenen spielt. 1867 und heute. Beide Geschichten sind miteinander verbunden und wechseln sich im Buch ab. Eine bzw. zwei tolle Liebesgeschichten fürs Herz.

„Meine geniale Freundin“ von Elena Ferrante (Suhrkamp):
Ok, ich gebe es ja zu, ich habe mich von dem Hype rund um das Buch anstecken lassen. An jeder Ecke wird über dieses Buch geredet, besonders über die anonyme Autorin. Ich bin mal gespannt, ob meine Erwartungen an eine aufwühlende und besondere Geschichte erfüllt werden. Dieser erste Band über eine Frauenfreundschaft in Neapel ist schon mal eine tolle Ausgangssituation.

„Beeil dich, kleines Faultier“ von Tomoko Ohmura (Moritz Verlag):
Ein wahres Herzensbuch. Ich liebe Faultiere, daher habe ich mich unheimlich gefreut, als dieses Schmuckstück den Weg zu mir gefunden hat. In dem Kinderbuch geht es um Freundschaft, Mut und Zusammenhalt. Es ist in der Hauptsache ein Bilderbuch, das durch niedliche Figuren besticht. Hier nochmal ein Bild vom Buch, gemeinsam mit meinem ganz eigenen Faultier :-)

Rezension: „Das Glück am Ende des Ozeans“ von Ines Thorn

„Das Glück am Ende des Ozeans“ von Ines Thorn (Bildquelle: Rowohlt)

„Drei Frauen, drei Schicksale, die sich hier in Amerika entfalten sollten.“ (S. 40)

Inhalt: Annett, die beim Bau der Brooklynbridge mithelfen soll, Susanne, die mit ihrem groben Ehemann ein neues Leben beginnen will und das Amischmädchen Gottwitha machen sich im Jahr 1876 von Bremen aus auf über den Atlantik nach New York. In Amerika wollen alle drei ein neues Leben beginnen und vor allem ihr Glück finden. Auf der Überfahrt schließen die drei Freundschaft, denn von nun an verbindet die drei Fremden ein dunkles Ereignis. In der neuen Heimat muss wieder jeder allein klarkommen. Wird das jeder gelingen?

Leseeindruck: Der Plot ist recht einfach gestrickt. Alle drei Frauen sind sehr verschieden und bedienen dabei eine Menge Klischees. Annett ist die toughe, bei der alles läuft. Susanne muss mit der Gewalttätigkeit ihres Mannes leben und Gottwitha ist auf Grund ihrer amischen Erziehung unglaublich weltfremd. Mit den verschiedenen Kapiteln gibt es auch ein Wechsel zwischen Hauptfiguren. In jedem Kapitel steht eine andere Frau im Mittelpunkt. Zum einen wird die Spannung dadurch hoch gehalten, denn man muss mit einer Menge offenen Fragen leben, bis der Handlungsstrang weiter geht. Auf der anderen Seite hatte ich mit der Zeit das Gefühl, ich lese drei verschiedene Romane, denn die Schnittpunkte zwischen den drei Geschichten sind im Prinzip nicht vorhanden. Da habe ich mir deutlich mehr von versprochen. Es wurde einfach zu viel in den Roman gepackt. Das Leben in einem Amischdorf in Pennsylvania, eine junge Frau, die beim Bau der Brooklynbridge mitwirkt und eine junge Frau, die sich den Goldsuchertracks im Westen anschließt. Für meine Begriffe hat die Autorin hier etwas zu viel gewollt. Bei so viel Inhalt kratzt sie jeweils nur an der Oberfläche. Die einzelnen Entwicklungsschritte gehen mir dabei viel zu schnell und abrupt.
Eine Gemeinsamkeit habe alle drei Handlungsstränge: Das Selbstbestimmungsrecht der Frauen in jener Zeit wird thematisiert. Durch die drei verschiedenen Frauentypen bekommt man auch drei verschiedene Ansatzpunkte zu der Thematik geliefert. Alle drei müssen sich auf unterschiedliche Art und Weise emanzipieren. Das hat mir schon gefallen. Es war bei dem Genre des historischen Romans und der vorangegangen Geschichte dann auch nicht verwunderlich, dass alle drei ihren Weg auch irgendwie erfolgreich meistern werden. Mit dem Verlauf hatte ich zwar schon gerechnet, aber ein wenig mehr unvorhergesehenes wäre schon schön gewesen.

Lieblingsnebencharakter: Ich muss jetzt drei Charaktere wählen, aus jedem Handlungsstrang einen, denn die drei Geschichten und deren Nebencharaktere lassen sich nur schwer miteinander vergleichen. Daher gibt es heute drei Namen.
In Annetts Geschichte gefällt mir Emily gut, denn sie hat man meisten Facetten. Madame Joyce ist die gute Seele in Susannes Geschichte. Sie hätte ich auch gern als Freundin. Etwas schwieriger ist die Wahl dann in Gottwithas Handlung. Da fällt die Wahl auf Rebecca, denn obwohl auch sie nicht aus ihrem Umfeld ausbricht, zeigt sie doch, dass man auch glücklich werden kann.

Fazit: Ich habe mir deutlich mehr versprochen von der Geschichte. Wahrscheinlich auch, da ich dachte, es würde mehr Enthüllungen und Konflikte geben. Leider wurde ich in dieser Hinsicht enttäuscht. Die Geschichte (oder Geschichten) bieten solide historische Unterhaltung. Leider jedoch ohne wirkliche Überraschungen, da wurde nicht das volle Potential der Storys ausgeschöpft. Außerdem hätte ich mir mehr Berührungspunkte zwischen den Handlungssträngen und den Frauen gewünscht. Alles in allem vergebe ich solide 3 Sterne.

Bewertung:
3 out of 5 stars

Bibliographische Angaben:
Titel: Das Glück am Ende des Ozeans
Autorin: Ines Thorn
Verlag: Wunderlich (Rowohlt)
ISBN: 9783805250566
Ausgabe: Hardcover (16,95€)

Gemeinsam lesen: „Das Glück am Ende des Ozeans“ von Ines Thorn

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Das Glück am Ende des Ozeans“ (Wunderlich/Rowohlt) von Ines Thorn. Ich bin auf Seite 94.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Gottwitha hörte die Hähne krähen, aber noch war es draußen dunkel.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

„Das Glück am Ende des Ozeans“ ist ein historischer Roman, der am Ende des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist. Drei Frauen lernen sich auf der Überfahrt von Bremen nach New York kennen. Sie sind alle drei sehr verschieden und erwarten auch alle etwas anderes vom Leben in Amerika.

Da ich schon lange keinen historischen Roman mehr gelesen habe, war ich gespannt auf die Geschichte. Ich mag die Zeit und auch die Auswanderthematik (samt Bau der Brooklyn Bridge, Leben in einer Amishgemeinde und Abenteuer der Goldgräber) interessiert mich. Mir ist schon klar, dass hier sicher keine allzu überraschenden Wendungen vorkommen werden und ich kann mir auch jetzt schon denken, welche Steine den Frauen noch in den Weg gelegt werden, trotzdem  freue ich mich auf ein paar Stunden Unterhaltung.

4.Was hast du vor einem Jahr gelesen? Erinnerst du dich noch an Einzelheiten dieser Geschichte?

Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung, was ich vor einem Jahr gelesen habe. Da muss ich doch erstmal nachschauen……..

So, jetzt bin ich schlauer :-) Ich habe den ersten Band der „Finstermoos„-Reihe von Janek Clark und „Das Beste, das mir nie passiert ist“ von Laura Tait und Jimmy Rice. Auch wenn ich mich nicht mehr an die Titel erinnern konnte (zumindest nicht mehr daran, wann ich die Bücher gelesen habe), weiß ich doch noch so in etwa, worum es in den Büchern geht. In Finstermoos geht es um eine Clique, die versuchen hinter die Fassade des idyllischen Bergdorfs Finstermoos zu blicken. Es wird eine Babyleiche gefunden, die so einige Unruhe in die Gemeinde bringt, da die Vergangenheit wieder ans Licht kommt. Sehr genau in Erinnerung habe ich den wirklich gemeinen Cliffhanger… Obwohl mir die Story wirklich gut gefallen hat, habe ich die Reihe noch nicht weitergelesen. (Das sollte ich mal ändern :-) ) Hier gehts zu meiner Rezension zu „Finstermoos“.

„Das Beste, das mir nie passiert ist“, ist mir in Erinnerung geblieben, da die Erzählweise so anders ist. Es geht um einen Mann und eine Frau (Namen sind mir entfallen), die so etwas wie beste Freunde sind. Die Kapitel sind abwechselnd aus ihrer und seiner Sicht verfasst. Es war interessant zu lesen, wie verschieden die beiden die Dinge oft so sehen. Man merkt schnell, dass sie das perfekte Paar wären, nur leider merken die beiden das nicht. Das Buch ist einfach nur schön (gefühlvoll). Hier gehts zu meiner Rezension zu „Das Beste, das mir nie passiert ist.“

Grundsätzlich erinnere ich mich bei Büchern immer noch daran, welchen grundsätzlichen Eindruck ich von einer Geschichte hatte und ob ich es jemandem weiterempfehlen würde. Allerdings habe ich so meine Probleme mit Namen / Aussehen von Charakteren.

Wer mehr erfahren will: Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher.

Lasst mir gern einen Kommentar da, was ihr gerade so lest.

Ich möchte an dieser Stelle nochmal auf mein Gewinnspiel von gestern hinweisen. Es gibt buchige Accessoires zu gewinnen! Also schaut mal hier vorbei, um zu erfahren, was ihr wie gewinnen könnt. Viel Spaß!

Gemeinsam lesen: „Die Frau am See“ von Sara Gruen

gemeinsam lesen

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese „Die Frau am See“ von Sara Gruen und bin auf Seite 101.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Ich hab ein kleines Schlückchen in den Tee gegeben, weil ich dachte, Sie könnten es brauchen, denn mir ist aufgefallen, dass Sie noch immer ein bisschen wackelig auf den Beinen sind.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich habe das Buch ganz spontan im Bücherregal ausgewählt. Und bis jetzt bin ich zufrieden mit meiner Wahl :-) Die Geschichte spielt 1945 in den schottischen Highlands. Die Amerikanerin Maddie ist zusammen mit ihrem Ehemann Ellis und dessen Kumpel Hank unterwegs, um Nessie zu sichten. Und als wäre das alles nicht schon Abenteuer genug, herrscht in Europa auch noch Krieg.

Maddie und ihre Begleiter sind reiche (verwöhnte) junge Amerikaner, die so überhaupt nicht in die bodenständige und einfache schottische Welt passen wollen. Die Figuren bieten schon mal eine Menge Raum für Konflikte. Ich bin mal gespannt, wie die ganze Geschichte um Nessie noch aufgelöst wird und ob die drei noch direkt in die Kriegswirren gezogen werden.

Der erste Eindruck des Romans ist sehr positiv, da der Stil der Autorin sehr angenehm zu lesen ist. Maddie steht im Mittelpunkt und ich wage schon vorherzusehen, dass sie eine gewaltige Entwicklung vollziehen wird. Dabei schaue ich ihr doch gern zu. Auf Hank allerdings könnte ich verzichten (auch wenn mir klar ist, dass er der Lebemann der drei ist, und somit maßgeblich dafür verantwortlich, dass die drei sich überhaupt auf die Reise begeben haben.)

4. Hast du schon Weihnachts-Bücher in den Startlöchern stehen? :) Gibt es ein Lieblings-Buch was du jedes Jahr an Weihnachten nochmal liest?

Ich habe die letzten Jahre immer „Der Tannenbaum“ von Susanna Tamaro gelesen. Die Geschichte ist so niedlich und doch so geistreich. (Hier findet ihr meine Rezension) Für dieses Jahr habe ich lediglich ein Buch im Regal stehen, dass ich unbedingt lesen möchte. „Drei Wünsche“ von Petra Oelker. Das Buch gehört zu einer tollen Weihnachtsreihe bei Rowohlt und liegt schon seit letztem Jahr in meinem Regal (als freundliche Leihgabe – Danke Julia das Buch ist immer noch gut verwahrt :-) ) Im letzten Jahr habe ich „Eisweihnacht“ aus der Reihe gelesen, was ich schon ganz bezaubernd fand.

Weihnachten darf es ruhig ein wenig Kitsch sein, allerdings reichen mir ein bis zwei kleine Weihnachtsbücher für meine jährliche Ration. Ansonsten lese ich um die Weihnachtszeit auch ganz normal querbeet.

Wer mehr erfahren will: Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher.

Ein Blick in die Buchzukunft mit viel Vorfreude

Es ist ja nicht so, dass ich nicht genügend ungelesene Bücher im Regal habe :-) An Nachschub mangelt es also nicht und doch schiele ich schon mit viel Vorfreude auf das eine oder andere Buch, das in den nächsten Monaten erscheinen wird. Am meisten fiebere ich auf diese zehn Bücher hin:

„Layers“ von Ursula Poznanski (Loewe)

Um was geht’s: In dem neuen Jugendbuch von Ursula Poznanski geht es um den Obdachlosen Dorian. Er wacht eines Morgens auf und weiß nicht genau, was um ihn herum passiert ist. Hat er etwas mit dem Mord an einem anderen Obdachlosen zu tun? Dorian liegt nicht viel daran, die Frage mit der Polizei zu klären, daher nimmt er das Angebot eines Unbekannten an. Dieser kümmert sich um obdachlose Jugendliche. Alles was Dorian dafür tun muss, ist besondere Werbegeschenke zu verteilen. Doch damit fangen die Probleme für Dorian erst richtig an.

Ich freue mich auf dieses Buch weil… die Bücher von Ursula Poznanski mir bisher immer sehr gut gefallen haben. Spannung ist also garantiert :-)

Das Buch erscheint im August 2015. Wer noch mehr wissen will hier gehts zur Homepage zum Buch.

„Eine Buchhandlung auf Reisen“ von Christopher Morley (Atlantik)

Um was geht’s: Hier haben wir die Vorgeschichte zum „Haus der vergessenen Bücher“. Roger Mifflin zieht als fahrender Buchhändler durch das Land, um die Menschen mit seinen Büchern zu beglücken.

Ich freue mich auf dieses Buch weil… „Das Haus der vergessenen Bücher“ eines meiner Lieblingsbücher ist. Warum das so ist, könnt ihr in der Rezension zum Buch nachlesen. Ich liebe Bücher über Bücher und daher freut es mich unheimlich, dass Atlantik nun auch den zweiten Roman von Christopher Morley in einer so hübschen Ausgabe herausbringt. :-)

Das Buch erscheint im August 2015.

„Fremd“ von Ursula Poznanski und Arno Strobel (Rowohlt)

Um was geht’s: Ein Mann steht vor dir und sagt, er sei dein Lebensgefährte und alles sieht danach aus, dass ihr zusammen wohnt. Aber alles was du spürst ist Angst. / Deine Frau erkennt dich nicht, noch schlimmer ist, sie hält dich für einen Vergewaltiger…

Ich freue mich auf dieses Buch weil… mir die Idee, dass Ursula Poznanski und Arno Strobel ein gemeinsames Buch schreiben, von Anfang an gefallen hat. Ich mag beide Autoren auch „solo“, daher wird das gemeinsame Projekt bestimmt auch toll werden. Zumal die beiden es wirklich verstehen die Vorfreude auf den Thriller hoch zu halten. Das könnt ihr auf der Homepage und dem Blog der beiden nachlesen.

Das Buch erscheint im Oktober 2015.

„Das Schloss der träumenden Bücher“ von Walter Moers (Knaus)

Um was geht’s: Das Abenteuer geht weiter für den Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz. Nach „Die Stadt der Träumenden Bücher“ und dem „Labyrinth der träumenden Bücher“ ist das der Abschluss der Buchhaimtrilogie. Ein weiterer fantastischer Zamonienroman. Nach einem wirklich fiesen Cliffhanger erfahren wir jetzt, was Hildegunst in dem Labyrinth erlebt. Mit Sicherheit warten wieder eine Menge buchige Abenteuer auf ihn.

Ich freue mich auf dieses Buch weil…  mir die Buchhaim-Reihe sehr gut gefallen hat. Zumindest der erste Band war von der ersten bis zur letzten Seite einzigartig. Nur leider war Band 2 so überhaupt nicht zufriedenstellend. Ich war wirklich enttäuscht und will einfach nicht, dass mir Buchhaim so in Erinnerung bleibt. Daher hoffe ich inständig, dass mit dem Abschluss der Trilogie sich wieder alles zum „guten“ wendet.

Das Buch erscheint im Oktober 2015

„Finderlohn“ von Stephen King (Heyne)

Um was geht’s: Wir erfahren, wie es mit Mr. Mercedes aus dem ersten Band weitergeht. Noch dazu kommt eine neue Story, bei der ein Autor einen verrückten Fan hat, von dem er ermordet wird. Bill Hogdes wird wieder ermitteln und auch die eine oder andere Figur aus „Mr Mercedes“ taucht wieder auf. Es verspricht wieder ein spannender Thriller zu werden.

Ich freue mich auf dieses Buch weil… mir die Figuren aus dem ersten Teil so ans Herz gewachsen sind. Ich freue mich darauf zu erfahren, was sie in der Zwischenzeit so erlebt haben. Außerdem habe ich mit „Mr Mercedes“ Stephen King für mich entdeckt, es wird also mal wieder Zeit für mich, eines seiner Bücher zu lesen.

Das Buch erscheint im September 2015.

„Finstermoos – Bedenke das Ende“ von Janet Clark (Loewe)

Um was geht’s: Dies ist der vierte und letzte Teil der Jugendbuchreihe um das verschlafene Dörfchen Finstermoos. Band 1 „Aller Frevel Anfang“ war sehr spannend, wie sehr mich der Auftakt überzeugt habt, könnt ihr in der Rezension lesen. Die Geschichte um Basti, Luzie und Valentin findet ein Ende und wir werden auch erfahren, was es mit der Babyleiche auf sich hat.

Ich freue mich auf dieses Buch weil… ich bisher nur Band 1 gelesen habe. Dieser endete mit einem so spannenden Cliffhanger, das will ich nicht nochmal erleben müssen :-) Daher habe ich mir vorgenommen zu warten bis alle Bände erschienen sind, damit ich alle am Stück lesen kann. So habe ich keine nervige Wartezeit .

Mehr zur ganzen Reihe könnt ihr auf der Homepage zum Buch nachlesen.

Das Buch erscheint im September 2015.

„Ein ganz neues Leben“ von Jojo Moyes (Wunderlich – Rowohlt)

Um was geht’s: Eines Vorweg, Jojo Moyes hatte nicht vor eine Fortsetzung zu „Ein ganzes halbes Jahr“ zu schreiben und doch ist sie jetzt da. Der Leser erfährt wie es mit Louisa weitergeht. Wie ist ihr Leben nach den Vorkommnissen mit Will verlaufen? Neben dem Wiedersehen mit Lou gibt es auch eines mit ihrer Familie und auch von den Trayons erfahren wir mehr.

Ich freue mich auf dieses Buch weil… ich so neugierig auf diese Fortsetzung bin. Obwohl ich sehr skeptisch bin, denn „Ein ganzes halbes Jahr“ ist so unglaublich schön, dass ich es nicht ertragen könnte, wenn die Story kaputt gemacht wird. Außerdem gefällt es mir nicht, dass dieses Buch als Hardcover erscheint. Schließlich sind alle anderen Bücher im Paperback erschienen und ich mag es nicht, wenn Bücher einer Reihe nicht zusammenpassen im Regal. (Das ist ein blöder Spleen, ich weiß.) Ich drücke die Daumen, dass der emotionale Charme des ersten Bandes erhalten bleibt und die Fortsetzung kein billiger Abklatsch wird. Ich wäre wirklich enttäuscht, wenn das so wäre. Und trotzdem kann ich es kaum erwarten Louisa wieder zu erleben. Ob sie noch ihre Ringelstrumpfhosen hat? :-)

Das Buch erscheint im September 2015.

„Straße der Schatten“ von Jennifer Donnelly (Pendo – Piper)

Um was geht’s: 1890 New York. Josephine kommt aus gutem Hause und findet sich, nachdem sie alles verloren hat, in den finsteren Gegenden der Stadt wieder. Gemeinsam mit einem Journalisten ermittelt sie die wahren Todesumstände ihres Vaters, der angeblich Selbstmord begangen hat.

Ich freue mich auf dieses Buch weil… mir die Rosentrilogie von Jennifer Donnelly sehr gut gefallen hat. Das Flair der Jahrhundertwende kam sehr gut rüber. Jetzt hoffe ich wieder auf tolle Unterhaltung in einem historischen Gewand.

Das Buch erscheint im November 2015.

„Die unsichtbare Bibliothek“ von Genevieve Cogmann (Bastei Lübbe)

Um was geht’s: In der unsichtbaren Bibliothek werden besondere Bücher aus allen Zeiten und Welten gesammelt. Eines Tages wir der Besitzer eines Buches im viktorianischen London ermordet. Und auch das Buch ist verschwunden. Jetzt beginnt die Jagd und ein spannendes Zeitreiseabenteuer.

Ich freue mich auf dieses Buch weil… Zeitreisen gepaart mit Büchern und dem viktorianischen London vieles vereint wofür ich ein Faible habe. Außerdem ist es wieder ein Buch über Bücher :-) Mal wieder haben wir hier den Auftakt einer Reihe, daher hoffe ich auf eine komplexe Story.

Das Buch erscheint im Dezember 2015.

„Verschwörung“ von David Lagercrantz nach Stieg Larsson (Heyne)

Um was geht’s: Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist ermittelt wieder. Die Milleniumgeschichte geht weiter nach Stieg Larsson.

Ich freue mich auf dieses Buch weil… ich besonders den ersten Band der Reihe „Verblendung“ an einem Tag verschlungen habe. Ich freue mich einfach, dass es weitergeht. Ich bleibe allerdings skeptisch, denn wird die Story wirklich im Sinne von Stieg Larsson weitergeführt? Es ist ja bekannt, dass die Milleniumreihe aus 10 Bänden bestehen sollte. Und man muss schon sagen, dass der dritte Teil ein eher offenes Ende hat. Es wäre also wirklich schön, wenn es noch weitergeht. Jetzt hoffe ich einfach mal, dass ich Story nur ansatzweise an die genialen  Vorgängerthriller anknüpfen kann. 

Das Buch erscheint im August 2015.

Kaum bin ich fertig, fällt mir auf, dass die meisten oben genannten Bücher Fortsetzungen sind. Damit haben die Geschichten genau das gemacht, was sie machen sollten, meine Neugier auf die Fortsetzung geweckt :-)

Vielleicht habe ich bei euch ein wenig Neugier geweckt auf das eine oder andere Buch. Oder habt ihr noch andere Bücher, die hier nicht erwähnt wurden und bei euch ganz weit oben auf der Vorfreudeliste stehen.

Die Bildrechte für die Coverabbildungen liegen bei den jeweiligen Verlagen.

Rezension: „Die Tage in Paris“ von Jojo Moyes

„Die Tage in Paris“ von Jojo Moyes (Bildquelle: Rowohlt)

„Aber wenn ich die beiden anschaue, wenn ich das hier anschaue, Liv, dann sehe ich einfach ein Bild voller Liebe“ (S. 84)

Inhalt: Paris in den Jahren 1912 und 1998. Zwei verliebte Paare verbringen ihre Hochzeitsreise in der Stadt der Liebe. Nur leider verlaufen die Flitterwochen nicht so romantisch, wie es sich die Bräute wünschen. Die jungen Paare müssen um ihre Liebe kämpfen, damit ihre Ehe Bestand hat. Verknüpft werden beide Ebenen durch die Geschichte eines ganz besonderen Bildes.

Leseeindruck: Ich mag die Bücher von Jojo Moyes sehr gern, daher hat mir auch die Idee gefallen, dass es zu ihrem aktuellen Roman „Ein Bild von dir“ eine eigene Vorgeschichte gibt. Bisher kenne ich diese Vorgehensweise nur von eshorts.
Die Idee ist aber mit diesem kurzen Büchlein gut umgesetzt. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und macht durchaus Lust auf mehr. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass man der Geschichte auch noch etwas neues abgewinnen kann, wenn man „Ein Bild von dir“ bereits kennt.
Die beiden Paare sich sehr verschieden und doch merkt man schnell, dass die etwas verbindet. Sophie und Édouard leben in der Künstlerszene von Paris im Jahr 1912, währen David 1998 eher zur Sorte Geschäftsmann gehört, aber er handelt mit Kunst.
Die beiden Liebesgeschichten haben mir gut gefallen, denn sie sind romantisch ohne übertrieben kitschig zu sein. So richtig was fürs Herz eben.
Auch die Ausstattung konnte bei mir punkten. Dieses kleine Hardcoverbüchlein ist farbenfroh illustriert, auch die Kapitelüberschriften sind in einem zarten lila gehalten. So ein Buch hält man gern in Händen, noch dazu sieht es im Bücherregal toll aus ;-)

Lieblingsnebencharakter: Die Auswahl in dieser Kategorie ist eher begrenzt, da neben den beiden Paaren nur sehr wenige weitere Figuren auftauchen. Letztendlich entscheide ich mich für Laure, eine Bekannte von Édouard, die Sophie mit ihrem ehrlichen Rat eine große Hilfe ist.

Fazit: Eine wunderschöne Geschichte in einem hübschen Gewand. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die romantische Geschichten mögen und auch Parisfans kommen auf ihre Kosten, da das besondere Flair der Stadt spürbar ist.

Bewertung:
5 out of 5 stars

Bibliographische Angaben:
Titel: Die Tage in Paris
Autorin: Jojo Moyes (Übersetzung: Karolina Fell)
Verlag: Rowohlt
ISBN: 9783499267901
Ausgabe: Hardcover (8,00 €), 108 Seiten

Gemeinsam lesen: „Die Tage in Paris“

Gemeinsam Lesen 2

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade de „Die Tage in Paris“ von Jojo Moyes aus dem Rowohlt Verlag. Ich bin auf Seite 92.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Ich sah jetzt, dass sie älter war, als ich zuerst gedacht hatte; der geschickte Einsatz von Rouge und Lippenstift verlieh ihr eine jugendliche Frische.“ (S. 92)

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Seit „Ein ganzes halbes Jahr“ ist Jojo Moyes zu einer meiner Lieblingsautorin geworden. Ich habe „Die Tage in Paris“ schon eine ganze Weile in meinem Bücherregal stehen, bisher musste es aber immer noch warten. Vor kurzem war ich dann in der französischen Hauptstadt im Urlaub, da bot sich dieses Buch als perfekte Urlaubs- (bzw. Zug-)lektüre an :-) Es geht um zwei Liebespaare in den Jahren 1912 und 1998, die jeweils ihre Flitterwochen in Paris verbringen. Dabei ist jedoch nicht alles eitel Sonnenschein, denn die Flitterwochen verlaufen nicht unbedingt so, wie es sich die Paare vorgestellt haben. Es gilt Konflikte zu überwinden, damit die junge Liebe eine Chance hat. Das Flair der Stadt kommt im Gefühlschaos gut rüber, so als wäre man selbst in Paris unterwegs. Ein tolles Buch fürs Herz.

Dieses kleine Büchlein, mit nur 107 Seiten, ist die Vorgeschichte zu „Ein Bild von dir“. Die Idee, eine kurze Extrageschichte als Einstimmung zu verfassen gefällt mir wirklich gut. Nachdem ich die Leseprobe zu „Ein Bild von dir“ gelesen hatte, war ich neugierig, was davor noch passiert ist, da kam mir „Ein Bild von dir“ nur gelegen. Außerdem ist dieses Hardcover Büchlein sehr schön illustriert und hochwertig.

4. Stell dir vor die Welt würde in ein paar Wochen untergehen … Welche Bücher willst/musst du vorher unbedingt noch Lesen und warum??

Tja, die Erkenntnis, dass ich wohl niemals alles lesen kann, was ich gerne lesen würde, habe ich schon lange gewonnen :-) Sollte der letzte Tag nun also bald kommen, würde mir die Entscheidung sehr schwer fallen. Auf jeden Fall würde ich das Finale von Dancing Jax lesen. Bisher habe ich es noch nicht gelesen, da ich die Reihe so mag und nicht will, dass es vorüber ist, daher hebe ich es mir immer noch auf. (Eine komische Logik, ich weiß :-) ) Dann steht die „Silber-Trilogie“ ganz weit oben auf meiner Liste und die Bände 2 und 3 der „Eleria-Trilogie“. Ich würde auch gern noch das gemeinsame Buch von Ursula Poznanski und Arno Strobel lesen, das „Fremd“ heißen wird und im Herbst erscheint. Also hoffe ich, dass der Weltuntergang noch so lange warten kann :-) Insgesamt habe ich aber noch unzählige ungelesene Bücher im Regal. (Wie ihr in meinem Regal der ungelesenen Bücher sehen könnt.) Egal wie sehr ich mir auch vornehme, weniger Bücher zu kaufen, es werden doch immer mehr und mehr.

Wer mehr erfahren will: Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher.

Rezension: „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ von Anna McPartlin

„Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ von Anna McPartlin (Bildquelle: Rowohlt)

„Die Zeiten für Hoffnung, Kampf und Heuchelei waren vorbei. Sie waren gegen die Wand geknallt. Und jetzt? Das ergab alles keinen Sinn.“ (S. 226)

Inhalt: Rabbit Hayes wird ihre letzten Tage im Hospiz verbringen. Dabei steht ihr ihre gesamte Familie zur Seite. Es heißt dem Schicksal ins Auge zu blicken und dabei den Lebensmut trotz aller Hoffnungslosigkeit nicht zu verlieren.

Leseeindruck: Ich weiß gar nicht so recht wo ich beginnen soll. Die Geschichte hat mich in vielerlei Hinsicht sehr beeindruckt und bewegt. Ich bin froh, Rabbit auf ihrem Weg ein Stück begleitet zu haben. Die eigenen Probleme kommen einem da gleich viel kleiner und lösbarer vor, wenn man sieht wie Rabbit mit ihren umgeht. Ihre Art ist einmalig, ehrlich und entwaffnend, genauso die ihrer Mutter. Immer einen flotten Spruch auf den Lippen, trotz der hoffnungslosen Situation. Überhaupt ist die ganze Familie Hayes einfach liebenswert. Alle stehen füreinander ein, ohne dem anderen nach dem Mund zu reden. Konflikte gibt es, wie in jeder anderen Familie, zu Hauf und trotzdem merkt man schnell, dass der Respekt und die Liebe zueinander im Vordergrund stehen.

Der Erzählstil hat mir sehr gefallen und erinnert mich ein wenig an den von Jodi Picoult. Jedes Kapitel rückt einen anderen Charakter in den Mittelpunkt. So ergibt sich für den Leser nach und nach ein vollständiges Bild der Familie Hayes und deren Umfeld. Rabbit, ihre Eltern und Geschwister, ihre Neffen, ihre beste Freundin und natürlich ihre Tochter Juliet bekommen im Roman Raum für ihre Erlebnisse. Auch in die Vergangenheit darf der Leser blicken. Denn auch Johnny, Rabbits Schwarm aus Jugendtagen nimmt einen wichtigen Platz in der Geschichte ein. Diese Rückblenden machen deutlich, wie die Familie zu dem geworden ist, was sie heute ist. Rabbits Blick zurück zu ihrer ersten Liebe macht diesen Teil der Geschichte auch zu einem wunderschön romantischen Liebesroman.

Die Autorin schlägt immer wieder einen direkten Ton an, mit dem sie den Figuren Leben einhaucht. Anna McPartlin hat selbst in jungen Jahren ihre Mutter durch eine schwere Krankheit verloren, vielleicht ist auch das ein Grund, weshalb die Geschichte so authentisch rüber kommt. Noch dazu steckt unheimlich viel Humor in der Geschichte, obwohl Rabbits Schicksal so traurig ist. Rabbit will sich einfach nicht unterkriegen lassen und ihre letzten Tage in betrübter Stimmung verbringen. Meine Lieblingsszenen in diesem Zusammenhang sind die mit dem Gemeindepriester, einfach herrlich. Der Wechsel von humorvollen und traurigen Szenen sorgt zwar dafür, dass die Geschichte nicht zu schwermütig wird, hat es mir aber nicht leichter gemacht mit Rabbits Schicksal besser klarzukommen. Ich habe Rabbit, Davey, Grace, Juliet, Jack, Molly und wie sie alle heißen doch so in mein Herz geschlossen, dass ich im wahrsten Sinne des Wortes mit der ganzen Familie gelitten habe.

Lieblingsnebencharakter: In diesem Buch habe ich alle unheimlich schnell in mein Herz geschlossen. Daher fällt es mir schwer hier eine Entscheidung zu treffen, denn irgendwie ist jeder auf seine Art wichtig für die Geschichte. Vielleicht begrenze ich es daher nicht auf eine Person, sondern eine Gruppe: Rabbits Neffen, die vier Söhne ihrer Schwester Grace, sind alle toll. Das Schicksal ihrer Tante beeinflusst auch das Leben ihrer eigen Familie sehr stark und trotzdem meistern sie es gemeinsam. Alle vier sind sehr verschieden und gehen daher auch ganz anders mit der Situation um. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie rücken enger zusammen, um ihrer Cousine Juliet Halt zu geben.

Fazit: Ein unheimlich emotionaler Roman, bei dem ich mehr als einmal einen Klos im Hals hatte und auch ein paar Tränchen verdrückt habe. Trotzdem habe ich das Buch zufrieden zugeschlagen. Wer eine besondere Familie kennenlernen will oder Lust auf viel Gefühl hat  der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, daher vergebe ich 5 strahlende Sterne.

Bewertung:
5 out of 5 stars

Bibliographische Angaben:
Titel: „Die letzten Tage der Rabbit Hayes“
Autorin: Anna McPartlin (Übersetzung: Sabine Längsfeld)
Verlag: Rowohlt
ISBN: 9783499269226
Ausgabe: Paperback (12,00 €)

Gemeinsam lesen: „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“

Gemeinsam Lesen 2

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

„Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ von Anna McPartlin aus dem Rowohlt Verlag, Seite 31.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Ich brauche nur ein paar Tage Ruhe, dann geht es mir wieder besser.“ (S.31)

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Dieses Buch habe ich in die Hand genommen, da ich das Cover unglaublich schön finde. Noch nicht einmal über den Inhalt habe ich mich informiert, bevor ich mit dem Lesen angefangen habe. Ein richtige Coverentscheidung war das. Da ich völlig unvoreingenommen an das Buch rangegangen bin, hatte ich das Gefühl eins mit dem Holzhammer zu bekommen, als ich gleich zu Beginn erfahren musste, dass es sich bei dem Buch um die Geschichte der todkranken Rabbit handelt, der ihre letzten Lebenstage im Hospiz bevor stehen. Bereits nach den ersten Sätzen habe ich sie lieb gewonnen, ebenso ihre Mutter, die sich rührend um sie kümmert. Ich bin gespannt, auch noch die restlichen Familienmitglieder kennenzulernen. Ich glaube, dass mir die Geschichte gefallen wird, bin mir aber auch sicher, dass mich Rabbits Geschichte sehr berühren wird. Da wird mir wohl mehr als einmal ein Klos im Hals stecken. Nichts für schwache Gemüter denke ich.

4. Nenne 5 Adjektive, die dein aktuelles Buch beschreiben. Wenn du dir jetzt diese Eigenschaften anschaust: würdest du gerne mit jemandem befreundet sein, auf den diese charakterlich zutreffen? (Wenn du erst am Anfang bist, dann nimm Adjektive, was du vom Buch erwartest)

Hier meine 5 Adjektive: (Es sei gesagt, dass diese Adjektive natürlich meinen Eindruck im Moment, also nach 31 Seiten wiederspiegeln)

  • liebevoll
  • einfühlsam
  • lustig
  • ehrlich
  • schonungslos

Ja, „lustig“ hat es auf die Liste geschafft und darüber musste ich nicht mal lange nachdenken, denn obwohl die Geschichte einen traurigen Grundton hat, passieren doch immer wieder lustige Dinge. Besonders Rabbits Mutter lässt sich nicht so leicht unterkriegen und sorgt mit ihrer direkten Art für einige lustige Momente.

Ein Mensch mit meinen 5 Eigenschaften könnte ich mir schon vorstellen, besonders die ersten 4 sind ja positive Eigenschaften. „Schonungslos“ bedeutet für mich, dass in der Story (bisher) nichts geschönt ist. Alles wird direkt ausgesprochen. Im wahren Leben, könnte dies natürlich sehr verletzend sein. Aber es gibt sicher schlimmere Charaktereigenschaften.

Was meint ihr dazu?

Wer mehr erfahren will: Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher.

Rezension: „Blätterrauschen“ von Holly-Jane Rahlens

„Blätterrauschen“ von Holly-Jane Rahlens (Bildquelle: Rowohlt)

„‚Blätterrauschen‘ ist ein fesselnder Sci-Fi-Fantasy-Abenteuerroman für Jung und Alt. Er erzählt die spannende und anrührende Geschichte von drei einsamen Kindern die zusammen mit einem geheimnisvollen Jungen aus der Zukunft in eine gefährliche Zeitschleife geraten.“ (S.278)

Inhalt: Oliver, Rosa und Iris kennen sich aus dem Leseclub der Buchhandlung Blätterrauschen. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und haben abseits des Leseclubs keine Gemeinsamkeiten. Als eines Tages ein fremder und recht eigenartiger Junge namens Colin im Buchladen auftaucht, beginnt für die Kinder das (Zeitreise-)Abenteuer ihres Lebens.

Leseeindruck: Schon nach wenigen Seiten war ich in der Geschichte drin. Rosa, Iris und Oliver sind drei clevere Kids, die mir gleich sympathisch waren. Sie bilden eine Art Zweckgemeinschaft, denn richtige Freunde sind sie bisher nicht. Dazu sind sie viel zu verschieden, glauben sie. Oliver ist nicht ganz freiwillig im Leseclub, Iris ist ein kleines Genie in Naturwissenschaften und Rosa, so glaubt man, ist mit ihrer hochnäsigen Art ständig auf Streit aus. Mir gefällt besonders die Entwicklung, welche die Kinder durchmachen. Das gemeinsame Abenteuer zeigt den Kids, dass sie sich aufeinander verlassen müssen, denn sie haben keinen Schimmer, wem sie sonst trauen können. Die Werte der Freundschaft (Respekt, Ehrlichkeit und Vertrauen) haben einen großen Stellenwert in der Geschichte, diese Botschaft gefällt mir gut.
Insgesamt schreitet die Handlung sehr zügig voran, den Kids wie auch dem Leser bleibt nur wenig Zeit zum durchatmen. Die einzelnen Kapitel Enden mit einer schönen Regelmäßigkeit mit Cliffhangern, so dass man nicht aufhören will zu lesen. Immer noch ein Kapitel und dann noch eins :-)
„Blätterrauschen“ ist eines dieser Bücher, über das ich auch nach der letzten Seite noch eine Menge nachgedacht habe. Klar, bei Zeitreiseromanen denkt man ständig alle möglichen „Hätte-Wäre-Wenn-Varianten“ durch, auch bei diesem Buch war das so. Es werden einem im Buch auch eine Menge Erklärungen zu den Methoden der Zeitreise gegeben, die doch manchmal recht komplex waren, aber trotzdem altersgerecht. Schließlich ist „Blätterrauschen“ ja eigentlich ein Kinderbuch. Die Zukunft, mit der die Kinder konfrontiert werden, ist alles andere als nur positiv und trotzdem hat es eine Menge Spaß gemacht, die neue Welt mit den Kids zu erkunden. Mein absolutes Highlight aber ist der Schluss. Leider kann ich euch überhaupt nichts dazu sagen, ohne zu spoilern, nur soviel: Bis zum letzten Satz bleibt man gespannt, wie die Kinder ihr Abenteuer überstehen.

Lieblingsnebencharakter: Wie vielleicht bekannt ist, spielt „Blätterrauschen“ im selben Universum wie „Everlasting“. („Everlasting“ spielt im Jahr 2264, nachdem die Menschen die Katastrophe des „Dark Winter“ überstanden haben) Es ist aber keine Fortsetzung im klassischen Sinn. Allerdings tauchen in „Blätterrauschen“ einige Charaktere auf, die bereits aus „Everlasting“ bekannt sind. All diese bekannten Gesichter wähle ich zu meinen Lieblingsnebencharakteren. Ich möchte hier nicht genau sagen, wer es alles ist, das sollt ihr selbst herausfinden. Ich habe mich aber unheimlich über jedes Wiedersehen gefreut. Ich hoffe doch sehr, dass die Autorin genauso viel Spaß an dem Wiedersehen hatte und „Blätterrauschen“ nicht das letzte Buch aus dem „Everlasting-Universum“ sein wird.

Fazit: „Blätterrauschen“ ist eine rasante Geschichte, die den Leser zurück ins „Everlasting-Universum“ bringt. Auch Leser, die „Everlasting“ nicht kennen, werden Gefallen an der Geschichte finden, solange sie Zeitreisen und Abenteuergeschichten mögen. Es ist eine Geschichte für Jung und Alt, keineswegs eine klassische Kindergeschichte. Allerdings sollten Kinder, die die Geschichte allein lesen schon etwas geübter sein, da die Zeitreisetheorien doch manchmal recht komplex sind. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, da die Geschichte auch zum Nachdenken über die eigene Gegenwart anregt. Die volle Punktzahl vergebe ich gern.

Bewertung:
5 out of 5 stars

Bibliographische Angaben:
Titel: „Blätterrauschen“
Autorin: Holly-Jane Rahlens (Übersetzung: Ulrike Wasel und Klaus Timmermann)
Verlag: Rowohlt
ISBN: 9783499216862
Ausgabe: Hardcover (14,99 €)
Lesealter: ab 10 Jahre